Prospekt
Dicker, übersichtlicher und bunter

«Kinder sind und bleiben unser wichtigstes Gut», betonte Bürgermeister Josef Schweinberger bei der Präsentation der neuen Broschüre des Arbeitskreises «KinderKram» im Rathaus. Die Förderung und der Ausbau des sozialen Netzwerkes für Familien, Kinder und Jugendliche hätten in der Stadt Buchloe höchste Priorität.

In dem knallig blauen Heftchen sind knapp 30 Anlaufstellen für Eltern, Jugendliche und Kinder beschrieben. Es handelt sich hauptsächlich um örtliche Einrichtungen mit betreuendem oder therapeutischem Charakter. «Der Leser kann die Schwerpunkte des jeweiligen Angebots erkennen und seinen Bedürfnissen entsprechend auswählen», erklärte Stadtjugendpfleger Hans-Jürgen Mayer, bei dem die Fäden wieder zusammenliefen. Enthalten sind in der kostenlosen Broschüre Informationen zu den Mitgliedern von «KinderKram» (siehe Info-Kasten). Dazu zählen ortsansässige Logopäden und Therapeuten ebenso wie psychologische Beratungsstellen und Kindergärten.

Doch die Inhalte beschränken sich nicht auf die Mitglieder, sondern greifen auch wichtige überregionale Ansprechpartner auf wie Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Vor fast genau vier Jahren wurde der Prospekt zum ersten Mal herausgegeben - mit damals etwa 20 Adressen. Nicht nur inhaltlich hat sich in dieser Zeit etwas getan, auch optisch. Verschiedene farblich unterteilte Rubriken erleichtern die Suche nach dem richtigen Ansprechpartner. «Buchloe zeichnet sich durch eine relativ hohe Kinderzahl ab», sagte Mayer, der vom Erfolg des Arbeitskreises und vor allem auch von der Broschüre, von der 2500 Exemplare gedruckt wurden, überzeugt. «Das Heft wird sehr gut angenommen. Die Resonanz ist sehr positiv.

» Viele fänden es praktisch, dass dort alle wichtigen Informationen auf wenigen Seiten übersichtlich und vor allem schriftlich zusammengefasst sind. «Im Internet muss man sich vieles zum Beispiel sehr langwierig und mühselig zusammensuchen», so der Stadtjugendpfleger. Dennoch setzt auch der Arbeitskreis «KinderKram» auf moderne Technik. Die neue Broschüre soll künftig auf allen Internetseiten der Mitglieder und auch der Homepage der Stadt Buchloe verlinkt werden.

Normalerweise trifft sich der Arbeitskreis zweimal im Jahr. «Zur Vorbereitung der neuen Broschüre waren im vergangenen Jahr aber sechs Treffen nötig», berichtete Gründungsmitglied und Ergotherapeutin Brigitte Roczek.

Für die finanzielle Unterstützung bedankte sich Cornelia Herzog, Vorsitzende des Kinderschutzbundes, bei Bürgermeister Schweinberger. Die Stadt übernimmt die Druckkosten und beteiligt sich an den Ausgaben für das Layout. (cg)

Die Broschüre liegt ab sofort in den Kindergärten, Schulen, im Buchloer Rathaus sowie bei allen Mitgliedern des Arbeitskreises «KinderKram» aus. Verteilt wird sie außerdem an junge Familien sowie bei der Kindergartenanmeldung.

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