Eishockey
Der ESV verliert auch in Germering und muss in die Play-downs

Bereits nach dem vierten Spieltag der Abstiegsrunde stehen die Buchloer Pirates als Teilnehmer eines Abstiegsduells fest. Nach der 2:4-Niederlage (1:1, 1:2, 0:1) in Germering kann die Truppe von Trainer Norbert Zabel mit sieben Punkten Rückstand nicht mehr auf den zweiten Platz in der Gruppe A kommen, der den Klassenerhalt bedeutet hätte. Den haben neben den Germering Wanderers nun der EV Lindau sicher, der mit einem 11:3 in Pfronten siegreich blieb. Der ESV Buchloe muss nun nach Abschluss der Abstiegsrunde gegen einen der zwei Letztplatzierten aus der Gruppe B antreten.

Wieder waren einige Piraten angeschlagen aufs Germeringer Eis gegangen. Auch Zabel stand nach der Partie erkältet und enttäuscht im Kabinengang. Der Kaufbeurer wollte seiner Mannschaft jedoch keinen Vorwurf machen: << Wir haben alles versucht, aber wir brauchen einfach zu viele Chancen, um ein Tor zu machen >>. In einem ausgeglichenen Spiel gaben zwei perfekt vorgetragene Konter im Mitteldrittel den Ausschlag zugunsten der Wanderers.

Führung durch Vaitl

Die über 400 Zuschauer sahen im Startdrittel noch ein Buchloer Team mit leichten Feldvorteilen: Markus Vaitl brachte die Gäste im Powerplay gar in Führung (3.). Gegen stärker werdende Germeringer war Schlussmann Florian Warkus stets auf dem Posten. In der vorletzten Minute des Abschnitts musste der ESV dann aber das 1:1 durch Raymund Nickel hinnehmen.

Einen Wechselfehler nutze Germering im Mittelabschnitt erneut für einen schnellen Konter, den Florian Jäger zum 2:1 vollendete (25.).

Beide Teams besuchten in diesem Abschnitt fleißig die Strafbank. Auf Buchloer Seite bekam Peter Vrbas zudem eine Spieldauerstrafe nach einem Check von hinten. (28.). Germering schaffte es erneut, die ESV-Abwehr zu überraschen. Sebastian Stürzer, schon beim 2:1 der Passgeber, setzte seinen Kollegen Christian Meier mit einer Steilvorlage in Szene, der wiederum Warkus mit einem Schlagschuss keine Abwehrchance ließ (33.). Peter Westerkamp schlug für die Piraten drei Minuten später zurück (2:3, 36.). Tom Fortney und erneut Westerkamp verpassten in den letzten zwei Minuten des Mitteldrittels den Ausgleich.

Im Schlussabschnitt stärkte Germering seine Defensive, sodass es bis zur 50. Minute dauerte, ehe Vaitl eine wirkliche Chance zum Ausgleich hatte. Der Ex-Peitinger vergab allerdings. In den letzten drei Minuten spielten die Pirates zwar fast durchgängig in Überzahl - allerdings ohne Erfolg. Mit einem Schuss ins leere Tor stellte Alexander Schuster 21 Sekunden vor Spielende den 2:4-Endstand her. (cd)

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