Neujahrsempfang
Dank an Helfer von Gemeinde und Kirche in Waal

«Sehr viele Leute setzen sich für die Gemeinschaft ein.» Mit diesen Worten lobte Bürgermeister Alois Porzelius seine Mitbürger. Für all die vielen «stillen Helfer» soll die Einladung zum Neujahrsempfang ein kleiner Dank sein.

Porzelius dankte Adalbert Hindinger, der viele Jahre als Nikolaus beim Waaler Advent aufgetreten ist und die Kinder beschenkt hat. Er ist auch als Fremdenführer in Waal tätig und erklärt Besuchern die Sehenswürdigkeiten der Marktgemeinde. Der Bürgermeister würdigte auch die Schulweghelferinnen und Vertreter der Chorgemeinschaft «Die Uhus», die im vorigen Jahr ihr zehnähriges Jubiläum feierten.

Beim Bogenschießen ist die Familie Sauter den Insidern ein Begriff. Die Zwillinge Patricia und Sabine sind zusammen mit ihrer Mutter Sigrid die amtierenden Deutschen Meisterinnen in der Teamwertung. Patricia wurde zudem Deutsche Meisterin in der Einzelwertung der Damenklasse. Beim TV Waal gab es einen Wechsel in der Führungsriege: Sascha Wein löste Werner Demmler als Vorsitzender ab.

Porzelius begrüßte auch Archivar Gerhard Fischer, der beim Waaler Advent im Dezember die Ausstellung zusammengestellt und sie zusammen mit seiner Frau betreut hat. Der Bürgermeister stellte zudem nochmals die neue Gemeindesekretärin Gerlinde Steber vor, die im Herbst Hedwig Obermüller in der Gemeindekanzlei abgelöst hat.

Anschließend blendete er noch einmal auf die wichtigsten Ereignisse im Vorjahr zurück, etwa auf den Neubau des Feuerwehrhauses, die Sanierung des alten Polizeigebäudes, die Sanierung des ehemaligen Lehrerhauses sowie die Erweiterung und energetische Sanierung der Grundschule.

Pfarrer Christoph Rieder stellte das geflügelte Wort «Zeugen gesucht» in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Eine lebendige Pfarrgemeinde lebe von Zeugen, nur durch das Zeugnis von Menschen könne der Glaube lebendig sein.

Rückblickend sei das Jahr 2010 kein besonders gutes Jahr gewesen. Das Vertrauen in die Kirche habe gelitten, was zu mehr Kirchenaustritten geführt habe.

Doch es gebe auch Erfreuliches, sagte Rieder. Das Wichtigste sei die Pfarrgemeinderatswahl gewesen. Pfarrer Rieder dankte allen, die sich in das Gremium haben wählen lassen «und so in einer Zeit, wo viel Negatives geschehen ist, ein mutiges Zeugnis abgelegt haben».

Rieder dankte dem Personal im Kindergarten sowie Diakon Hermann Neuner für die Firmvorbereitung. Für die Mitwirkung bei den Gottesdiensten würdigte er stellvertretend Dietmar Ledel für seine 25-jährige Tätigkeit als Kirchenmusiker und Christa Waibl für 20 Mesnerjahre. Maria Protschka und Nikola Walch lobte der Pfarrer für die Gestaltung der Kleinkindergottesdienste. Dank galt auch Martha Hofer für die Anfertigung der schönen Sternsingergewänder. Auch seine Pfarrsekretärin gebe mit ihrer Arbeit ein wichtiges Zeugnis in der Gemeinde, sagte Rieder.

Pfarrer Christian Fait bedankte sich für die evangelische Kirchengemeinde für die gute Zusammenarbeit. «Man spürt: «Hier ist Ökumene auf Augenhöhe möglich», sagte Fait. Er freute sich auch über das gute Zusammenwirken mit dem Seniorenheim und bat darum, Anregungen mutig vorzutragen.

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