Comenius-Grundschule: Sorge um Gedränge an Bushaltestelle

Es ist eng, es wird geschoben, und am Ende stolpert ein Kind auf die Straße - direkt vor einen herannahenden Schulbus oder ein vorüberfahrendes Auto. So oder so ähnlich sieht die Sorge aus, die derzeit die Schulleitung der Buchloer Comenius-Grundschule umtreibt.

Die Schulbusse fahren traditionell die Adolf-Müller-Straße an. Der Gehweg dort ist schmal; Schüler, die auf ihren Bus warten, stehen zu den Stoßzeiten oft dicht gedrängt. Das Problem: Im Herbst sollen mit dem Start der Buchloer Gymnasialklassen, die zunächst für drei Jahre im Südflügel der Grundschule untergebracht sind, noch über 50 zusätzliche Fahrschüler hinzukommen.

<< Unsere Sorge ist, dass wenn so viele Kinder auf einmal zum Bus wollen, etwas passieren könnte >>, sagt Rektorin Gabriele Schlund im Gespräch mit unserer Zeitung. Wenn bislang gelegentlich Haupt- oder Realschüler auf die Haltestelle an der Adolf-Müller-Straße ausweichen, habe man die Erfahrung gemacht, dass dann vor allem die kleineren Schüler schnell ins Hintertreffen geraten.

Gemeinsam wird beraten

Seit Kurzem beraten nun Schulleitung, Stadtverwaltung und Verkehrspolizei, wie es mit der Bushaltestelle an der Grundschule weitergehen soll. Vonseiten der Schule kam der Vorschlag, den Gehweg zur Straße hin mit einem Absperrgitter zu sichern. Zufriedenstellend sei diese Lösung aber nicht, sagt Karl Schiller vom Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe. << An einem Gatter kann man hochsteigen, eingequetscht werden und es müssen Öffnungen zum Ein- und Aussteigen ausgespart bleiben. >> Allerdings seien nicht alle Busse gleich lang beziehungsweise haben die Türen an der gleichen Stelle.

Kinder sollen in der Aula warten

Eine andere Möglichkeit, die von der Stadt angeregt wurde, ist, die Kinder zukünftig unter Aufsicht in der Aula warten zu lassen.

Gerade bei schlechtem Wetter habe sich dieses Vorgehen ja bereits bewährt, sagt Schiller. Einen dritten Lösungsansatz brachten jüngst schließlich die Freien Wähler ins Gespräch. Sie haben im Stadtrat einen Antrag gestellt, die Bushaltestelle auf den Parkplatz zwischen Grundschule und Krankenhaus zu verlegen.

Damit sei das Hauptproblem aber nur ansatzweise gelöst und hauptsächlich verlegt, meint Schiller. << Zudem müsste man die Fläche aufwendig umbauen, damit die Busse rangieren können. Und Eltern, die mit dem Auto kommen und ihre Kinder selber abholen, hätten im Gegenzug weniger Platz. >>

Bis zum Beginn des Schuljahres wollen Stadtverwaltung, Busunternehmen, Schulleitung und Polizei eine << wirtschaftlich wie zeitlich realisierbare >> Lösung gefunden und umgesetzt haben.

Alle Möglichkeiten würden dabei geprüft, sagt Schiller. << Optimal ist bislang keine. Man muss daher wohl abwägen, welche die wenigsten Nachteile mitbringt. >>

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