Jahresversammlung
Caritas Ostallgäu zieht positive Bilanz: Über 500 Menschen suchen Hilfe

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Erneut gut gewirtschaftet habe der Caritasverband Ostallgäu im Jahr 2011, hieß es in der Mitgliederversammlung. Der Verband habe die Geldmittel in den vergangenen Jahren 'sehr sinnvoll investiert', sprach Kassenprüfer Walter Schilhansl Vorstand und Geschäftsführer ein Kompliment aus und bescheinigte eine 'hervorragende Buchführung'.

Die Tafelkunden nicht mitgerechnet, suchten im vergangenen Jahr 501 Personen Rat und Hilfe beim Caritasverband, berichtete Geschäftsführer Franz Gast. Etwa 70 bis 80 Personen kommen wöchentlich zu den Tafeln in Füssen, Marktoberdorf und Buchloe. Mit den dahinterstehenden Familien würden so nochmals 420 Menschen erreicht.

Die größten Einnahmequellen des Verbands seien nach wie vor die Zuschüsse von der Diözese und die Spenden aus der Caritas-Sammlung. Gast dankte deshalb allen Spendern und Sammlern für ihren Einsatz. Durch Zuwendungen aus Stiftungen konnten laut Gast Hilfsbedürftige 2011 zudem mit knapp 58 000 Euro finanziell unterstützt werden. Allein von der 'Kartei der Not', dem Leserhilfswerk unserer Zeitung, seien über 45 000 Euro weitergereicht worden.

Von weiteren Stiftungen wie der Marianne-Strauß-Stiftung, dem Diözesanwerk oder 'Toyrun' hätten insgesamt knapp 13 000 Euro zur Verfügung gestanden.

Der Caritas-Kreisverband Ostallgäu selbst, so Gast, setzte 12 127,58 Euro ein. Ohne Gegenstimme wurde die Jahresrechnung 2011 von der Versammlung genehmigt. Ebenso einstimmig wurde der Haushaltsplan 2012, der in Einnahmen und Ausgaben mit 593 300 Euro abschließt, genehmigt.

Derzeit versuche der Vorstand, mit den Schulen ein Projekt zur Inklusion auf die Beine zu stellen, gab Gast noch einen Ausblick für die nächsten Jahre. Dabei sollen die verschiedensten Menschen in Gruppen gemeinsam etwas tun, dadurch in Kontakt kommen und manches aus einem neuen Blickwinkel kennenlernen.

Die beiden Stromsparhelfer Jürgen Schunk und Michael Noris informierten über das Programm 'Stromsparcheck für einkommensschwache Haushalte' im Landkreis Ostallgäu. Dabei werden diese über Energie- und Wassersparmöglichkeiten sowie die Senkung des CO2-Ausstoßes aufgeklärt. Soforthilfen wie Energiesparlampen oder Wasserspar-Duschköpfe würden kostenlos installiert. Vorsitzender Dietmar Hollmann dankte Geschäftsführer Franz Gast für die seit 16 Jahren bestehende gute Zusammenarbeit.

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