Telefon
BZ-Leserin aus Buchloe klagt über Verzögerungen beim Telefonanbieterwechsel

Eigentlich klingt es für Laien recht simpel: Wer mit dem alten Telefonanbieter unzufrieden ist oder einen besseren gefunden hat, wechselt ganz einfach. Doch oft ist das mit Problemen verbunden. So auch bei einer Familie aus Jengen. 'Wir wollten von Arcor zur Telekom wechseln', sagt die BZ-Leserin. 'Doch seit Mitte Juni haben wir kein Internet.'

Sie und ihre Familie haben sich im Februar für einen Vertrag bei der Telekom entschieden und kündigten den bestehenden bei Arcor. Als dieser am 20. Juni auslief, bekam die Familie zwar einen Telefonanschluss von Telekom, jedoch keinen für Internetnutzung.

'Auf Nachfrage bei der Telekom hieß es, hätten den Antrag storniert, was nicht stimmte', sagt die Leserin. Nachdem sie immer wieder bei der Telekom angerufen hatte, 'wurde uns gesagt, dass ein Anschluss fehle'.

Anfang August sei ein Brief gekommen, dass die Familie ab 25. August Internet bekomme. 'Das Kuriose: In den Tagen danach kamen unabhängig voneinander noch einmal zwei Briefe, die den Auftrag vom Februar bestätigten und versicherten, dass einmal ab heute 22. August und – im anderen Brief hieß es – morgen, 23. August, Internetzugang möglich sei.'

Udo Harbers, Pressesprecher der Deutschen Telekom Region Süd, erklärt, dass bis zur konkreten Ausführung des Auftrages im Buchungssystem der Telekom alles reibungslos funktioniert habe. 'Leider ist dann im Juni, bei der Ausführung, ein Fehler in unserem Buchungssystem aufgetreten', ergänzt er.

'Der Kundenservice kann diesen Fehler beheben: Zunächst wurde das Telefon zum 26. Juni freigeschaltet. Erst im nächsten Schritt kann auch die DSL-Leitung dazu gebucht werden – dies soll zum 25. August geschehen.' Normalerweise funktioniere der Wechsel reibungslos.

Da bei der Leserin ein Fehler aufgetreten ist, 'werden wir Kosten erlassen oder eine Gutschrift ausstellen. Damit sie und ihre Familie unterdessen wieder ins Internet können, haben wir bereits einen Datenstick zur Verfügung gestellt', erklärt Harbers.

Er gibt noch einen Tipp für andere, die vorhaben, den Anbieter zu wechseln: 'Man sollte sich grundsätzlich nur an den neuen Anbieter wenden. Er wird alles Notwendige mit dem alten Anbieter regeln, ohne dass sich der Kunde darum zu kümmern braucht.'

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