Besichtigung
Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke zu Gast bei den Karwendel-Werken

Bereits in dritter Generation werden bei den Karwendel-Werken in Buchloe Frischkäse, Quark und diverse Käsespezialitäten mit Milch aus dem Allgäu produziert. Zusammen mit Buchloes Bürgermeister Josef Schweinberger und CSU-Ortsvorsitzendem Franz Nusser besuchte Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke jetzt das inhabergeführte Molkereiunternehmen.

Im Gespräch machten der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Wilfried Huber und Prokurist Ernest Schäffer deutlich, dass der Konsument auf Qualität großen Wert lege. Andererseits sei jedoch eine immer größer werdende Schnäppchenjäger-Mentalität zu beobachten, die durch die zahlreichen Rabattaktionen und Sonderangebote vor allem der Discounter gefördert werde.

<< Die hohe Qualität der deutschen Lebensmittel hat einfach auch ihren Preis. Das müssen auch wir als Verbraucher lernen >>, betonte Stracke und führte aus: << Dem Konsumenten muss der Wert eines Produkts vor Augen geführt werden. >> Denn wer weiß, was für ein Wert hinter einem Produkt steckt, ist auch bereit, den angemessenen Preis dafür zu bezahlen. Diesen Wert schmecke der Verbraucher in den Produkten von Karwendel. << So lecker schmeckt einfach nur das Allgäu >>, verdeutlichte der Bundespolitiker.

<< Sieben Tage die Woche wird die Milch bei uns angeliefert und muss verarbeitet werden >>, betonte Schäffer. Keine Spedition, sondern eigene Lastkraftwagen sorgen täglich dafür, dass die Milch der rund 730 Bauern nach Buchloe kommt. Rund 500000 Liter pro Tag werden bei den Landwirten, die sich alle in einem Umkreis von 90 Kilometern im Ostallgäu und Unterallgäu befinden, vorwiegend nachts abgeholt. << Das ist für mich gelebte Regionalität. In den Produkten steckt die wertvolle Milch aus dem Allgäu drin >>, freute sich Stracke.

Doch das Buchloer Unternehmen setzt auch bei dem Thema Ausbildung verstärkt auf die Region.

Rund 20 junge Menschen beginnen jährlich eine Ausbildung bei dem Molkereiunternehmen beispielsweise in den Bereichen, Molkereifachmann, Industriekaufmann oder auch zum Milchwirtschaftlichen Laboranten.

Nach ganz Europa sowie bis nach Russland werden die Produkte der Karwendel-Werke exportiert. Seit einem Jahr sogar bis nach Vietnam, wie Dr. Wilfried Huber berichtet.

Viel Wert wird bei Karwendel auch auf den Bereich der Forschung und Entwicklung gelegt. So sind sieben Angestellte für die Entwicklung von neuen Produkten und Verfahren verantwortlich.

Bei einem abschließenden Rundgang durch das Unternehmen überzeugten sich Bürgermeister Schweinberger, Ortsvorsitzender Nusser sowie Stracke von den hohen Qualitätsstandards des Molkereiunternehmens.

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