Tennis
Buchloer Tennisclub beginnt mit Neubau und beschließt Bauumlage

Im Zuge des Gymnasium-Neubaus tut sich für den Buchloer Tennisclub (TCB) eine historische Chance auf. Wie berichtet, müssen die Tennisplätze weichen und werden auf ein großzügig bemessenes Areal der Stadt Buchloe mit 7400 Quadratmetern verlegt.

Die Eingabeplanung ist genehmigt und bereits im Juli dieses Jahres sollen die Bauarbeiten für die Spielplätze beginnen. Die Rohbaufertigstellung des Vereinsheimes ist für Ende September geplant. Dies teilte Vorsitzender Wolfgang Gabriel bei der Jahresversammlung des TCB mit.

Die Platzerstellungskosten in Höhe von kalkulierten 183000 Euro werden zwar von der Stadt übernommen, aber bei den Zaun- und Toranlagen muss sich der Verein mit schätzungsweise 12000 bis 15000 Euro beteiligen. Immerhin gehe es hier um eine Gesamtlänge von 540 Metern, viermal so viel als vorher, so Gabriel.

Beim Vereinsheim mit Baukosten von mehr als 300 000 Euro beteilige sich die Stadt mit zehn Prozent. Nach Abzug von Eigenmitteln, diverser Zuschüsse und Spenden verbleibe aber immer noch ein Fehlbetrag von gut 100 000 Euro, die es zu finanzieren gilt und der eine jährliche aufzubringende Annuität (Zins und Tilgung) von über 10 000 Euro für den TCB bedeute. Der Verein gehe damit an «seine Grenzen», sagte Gabriel. Und entsprechend leidenschaftlich wurde der Tagesordnungspunkt «Beitragserhöhung und Bauumlage» diskutiert.

Zahl der Mitglieder rückläufig

Zum einen habe man einen signifikanten, «für die Zukunft nichts Gutes verheißenden» Mitgliederschwund zu verkraften. Ende 2010 hatte man 258 Mitglieder, im Vorjahr waren es noch 276. In der Diskussion um eine moderate Erhöhung der (im Vergleich zu anderen Clubs ohnehin sehr niedrigen Mitgliedsbeiträge), tat sich die Versammlung sehr schwer. Man wolle vor allem keine Austritte provozieren. Andererseits sollte der Verein mit einem künftig «attraktiveren Umfeld» auf «Sondereffekte» bauen können.

Das Projekt stelle eine «einmalige Chance» dar, bedeute auch für die Stadt eine Aufwertung und man müsse «ein bisschen Risiko» auch eingehen - so Stimmen aus der Versammlung. «Die Flucht nach vorne antreten», nannte dies Gabriel. Wünschenswert seien auch noch weitere «Sponsoren» in Form von größerer Firmen wie die bereits engagierten Unternehmen Gabriel und Hörmann.

Eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge wurde zurückgestellt. Beschlossen hat die Versammlung eine Bauumlage von je 50 Euro für 2011 und 2012, zahlbar von jedem erwachsenen Mitglied. Alternativ kann die Umlage mit Eigenleistungen zum Stundensatz von acht Euro verrechnet werden.

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