Motorsport
Buchloer Rennstall Alpina beim Saisonabschluss der Masters nach Regeländerung ohne Chance

Der Saisonabschluss in der ADAC GT Masters entwickelte sich für Alpina zum Albtraum: Der Titelverteidiger aus Buchloe kam auf dem Hockenheimring zwei Mal abgeschlagen ins Ziel. Doch die Ursache war für Andreas Bovensiepen klar: 'Wie erwartet konnten wir nach der extremen Verschiebung in der Fahrzeugeinstufung vor dem Saisonfinale nicht mehr aktiv in den Titelkampf eingreifen. Maxime Martin, ein Ausnahmekönner im GT-Sport, musste gegen Amateurfahrer kämpfen', so der erzürnte Alpina-Teamchef.

Der Buchloer Fahrzeughersteller hatte nach seinem Triumph im Rennen zuvor einen Erfolgsballast und eine Leistungsreduzierung an seinem BMW Alpina B6 GT3 akzeptieren müssen, die der Verband zur Chancengleichheit verhängte.

Doch Dino Lunardi (Frankreich) und Martin (Belgien) fuhren damit in Sachsen chancenlos hinterher: 'In insgesamt 50 Rennen in der Masters waren wir noch nie so chancenlos wie an diesem Wochenende, dies war vor Ort und im Fernsehen deutlich zu erkennen', berichtet Bovensiepen. Die Folge war frustrierend: Mehr als die Plätze 18 und zehn sprangen nicht heraus.

'Drei Saisonsiege, zwei Pole Positions und bis zum Letzten von insgesamt 16 Rennen im Titelkampf: Eine erfolgreiche Saison endete beim Finale des ADAC Masters in Hockenheim für Alpina im großen Frust', so die Bilanz.

Fahrer fühlen sich sportlich benachteiligt

Zumal nicht nur der Werks-BMW langsamer, sondern die unmittelbare Konkurrenz von Mercedes und Porsche eine halbe Sekunde schneller gemacht wurde. 'Das in einer Serie, in der eine oder zwei Zehntelsekunden schon drei oder vier Startplätze ausmachen. Bravo', meinte der Sportchef sarkastisch. Auch den Fahrern war nach der sportlichen Benachteiligung die Resignation anzumerken: 'Wir waren leider nur Statisten', sagte Martin.

Mit dem Ergebnis vom Hockenheimring gelang es Alpina lediglich, die vierten Plätze in der Fahrer- und der Teamwertung zu halten. Auch das Kundenteam Liqui Moly Engstler fuhr in Sachsen hinterher. Zunächst fielen Johannes Leidinger und Florian Spengler aus, im zweiten Rennen kamen sie auf Platz 25. Damit ist die Saison für Alpina beendet.

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