Motorsport
Buchloer Fahrzeughersteller siegt mit dem Team Engstler in der ADAC Masters

'Es ist einfach perfekt”, jubelte Dino Lunardi. Der Franzose hat am Wochenende zusammen mit dem Griechen Alexandros Margaritis im BMW B6 GT3 von Alpina die Meisterschaft in der ADAC GT Masters gewonnen. "Der Titel in der populärsten GT Rennserie in Europa ist auch der größte bisherige Erfolg des BMW Alpina B6 GT3 und ergänzt die erfolgreiche Motorsportgeschichte von Alpina um ein weiteres Kapitel", teilt der Buchloer Fahrzeughersteller mit.

Und Alpina hat eine lange und erfolgreiche Tradition im Motorsport: 'Bereits 1970, 1973 und 1977 konnte Alpina dreimal die Tourenwagen Europameisterschaft mit dem BMW Alpina CSL Coupé gewinnen”, berichtet Geschäftsführer und Sportleiter Andreas Bovensiepen. Doch nach zwei Pausen waren die Buchloer erst 2009 wieder in den Rennzirkus eingestiegen. Nach ersten Laufsiegen kooperierte Alpina dieses Jahr mit dem Liqui Moly Team Engstler aus Wiggensbach.

Drei Laufsiege und gute Platzierungen später hatten Margaritis und Lunardi vor den letzten beiden Läufen auf dem Hockenheimring die große Chance, wieder den ersten Titel nach 34 Jahren für die Buchloer zu holen. Und vor über 33 000 Zuschauern gelang den Piloten im ersten Lauf ein Start-Ziel-Sieg: 'Die letzten drei Runden waren sehr hart.

Ich habe bei jedem Gangwechsel in das Auto gehorcht und habe ein Wechselbad der Gefühle erlebt zwischen Genießen, Hoffen und Angst, dass doch noch etwas passiert', schildert Margaritis den Lauf. Geschäftsführer Bovensiepen freute sich danach: 'Durch den perfekten Start-Ziel-Sieg sind wir mit einem Traumergebnis zum Titel gefahren.' Im zweiten Lauf legten die beiden Piloten keineswegs den Schongang ein, doch im Kampf um den zweiten Tagessieg stoppte sie ein Getriebeschaden.

Dennoch meinte Lunardi nach dem Rennen: 'Diese Meisterschaft gegen eine so starke Konkurrenz von Mercedes AMG, Ferrari, Lamborghini, Corvette, Audi und Porsche zu gewinnen, ist fantastisch.' Das Team siegte mit 25 Punkten vor Johannes und Ferdinand Stuck.

Der zweite BMW von Alpina mit den Nachwuchspiloten Florian Spengler und Andrei Romanov fiel im ersten Lauf aus und landete im zweiten auf Platz 19 von 40 Startern. Dadurch wurde das Team Engstler Zweiter: 16 Punkte hinter Lamborghini, aber 31 Punkten vor Abt Sportsline.

Den Titel und die vier Laufsiege in dieser Saison feierten das Team Engstler und Alpina noch am Hockenheimring: 'Der Titelgewinn mit dem BMW Alpina B6 GT3 setzt die Tradition von Alpina fort', resümierte Bovensiepen danach.

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