Jugendstrafe
Buchloe: Gehirnerschütterung nach Faustschlägen - Sieben Monate auf Bewährung

Die Attacke kam aus heiterem Himmel: Ein 18-Jähriger rannte im November 2012 an einer Bushaltestelle in Buchloe auf einen 15-jährigen Jugendlichen zu, trat ihm in die Seite und schlug ihm zweimal mit der Faust ins Gesicht. Das Opfer hatte danach heftiges Nasenbluten und eine Gehirnerschütterung.

Vor dem Kaufbeurer Jugendschöffengericht war der Angeklagte, der in der Vergangenheit schon zweimal wegen Aggressionsdelikten mit dem Gesetz in Konflikt gekommen ist, jetzt voll geständig.

Zu seinen Erklärungsversuchen, wonach der Jugendliche seine Schwester beleidigt habe, meinte die Staatsanwältin: 'Es geht nicht an, dass man Selbstjustiz übt und wild drauf losschlägt.'

So sah es auch das Gericht und verurteilte den Angeklagten wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer siebenmonatigen Jugend-Bewährungsstrafe. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Die Vorgeschichte um Selbstjustiz wegen eines verliehenen Rucksacks und 20 Euro finden Sie in der Buchloer Zeitung vom 19.03.2013 (Seite 33).

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