Bürgerversammlung
Baukonjunktur bei Gewerben und Wohnungen in Buchloe zieht weiter an

Nicht nur die Wirtschaft hat sich in Buchloe seit der Finanzkrise gut erholt - die gesamte Kommune befindet sich im Wachstum. Das ging aus dem Bericht von Bürgermeister Josef Schweinberger zum Auftakt der Buchloer Bürgerversammlungen hervor.

Er blickte unter anderem auf die großen abgeschlossenen und anstehenden Projekte sowie die Finanzsituation der Kommune.

'Die Baukonjunktur hat in den vergangenen Monaten merklich angezogen', erläuterte das Stadtoberhaupt den rund 50 Interessierten im Honsolgener Vereinsheim. Insgesamt 156 Bauanträge 'angefangen von Einfamilienhäusern bis zu Gewerbebauten' seien laut Schweinberger seit November 2010 bei der Stadt eingegangen. 'Auch die Bauvoranfragen, die uns bereits wieder vorliegen, lassen darauf schließen, dass wir an Einwohnern zulegen werden', so der Bürgermeister.

Mit aktuell 12 157 Bewohnern – 10 095 in Buchloe, 1393 in Lindenberg, 578 in Honsolgen und 91 in Hausen – sind gegenüber dem Vorjahr 49 hinzugekommen. Insgesamt habe die Stadt zuletzt über 5000 Quadratmeter an Wohnbaugrundstücken verkauft. Daneben galt Schweinbergers Dank betont 'allen Handwerken, Unternehmern und Industriebetrieben, die hier am Standort Buchloe investieren'.

Jede Investition ziehe schließlich Folgeinvestitionen nach sich.

Was die Anlagen der Firmen zudem mit sich ziehen, ist ein großer Batzen an Gewerbesteuer. Mit 3,75 Millionen Euro wird bei diesem Posten der diesjährige Haushaltsplan derzeit um rund 1,7 Millionen Euro überschritten. Überhaupt befänden sich die Finanzen der Gennachstadt auf 'einem guten Weg', sagte Schweinberger. Zwar seien die Schulden mit aktuell 19,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. Doch vom im Hauhaushalt festgehaltenen Kreditbedarf seien 2011 bereits zwei Millionen Euro aufgenommen worden, um sich günstige Zinsen zu sichern.

Außerdem – darauf war der Bürgermeister besonders stolz – seinen zum Jahresende 2010 die gesamten haushaltsexternen Finanzierungen getilgt worden. Seit 2003 hat die Kommune nun etwa fünf Millionen Euro an Schulden abgebaut – 'eine erfreuliche Entwicklung, die wir so weiter verfolgen wollen', kündigte Schweinberger an.

Auch das Thema Energie werde die Gemeinde künftig 'sehr in Beschlag nehmen'. So sei bereits ein Konzept in Überlegung, die Buchloer Schulen unter Umständen mittelfristig auf Beheizung mittels Wärmepumpe umzustellen. Auch mit der Nutzung von Windenergie im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe (VG) wollen sich die Gemeinden weiter beschäftigen. 'Von dieser Form der Energiegewinnung verspreche ich mir sehr viel', erklärte Schweinberger.

Abschließend betonte der Rathauschef wie gewohnt das 'großartige ehrenamtliche Engagement' in allen Buchloer Vereinen und Organisationen, das sich zu einem 'echten Markenzeichen der Stadt' entwickelt habe.

Der Anbau am Honsolgener Vereinsheim wird demnächst fertiggestellt.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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