Kraftwerk
Arbeitskreis befasst sich mit ökologischem Heizen

Nach eingehender Diskussion hat der Gemeinderat Igling einen Arbeitskreis gegründet, der sich mit dem Thema Heizkraftwerk beschäftigt. Rat Bolko Zencominierski hatte beantragt, in dieser Sache einen Planer einzuschalten. So sollte geklärt werden, inwieweit ein mit Hackschnitzeln betriebenes Heizkraftwerk, das neben öffentlichen Gebäuden auch Privathaushalte, beispielsweise erst noch entstehenden Wohnraum in neuen Baugebieten, mit Fernwärme versorgen könnte, in der Gemeinde Igling realisierbar ist.

Zencominierski hatte zunächst die Gründe geschildert, die ihn zur Antragstellung veranlasst hatten. Zum Beispiel die seiner Meinung nach «in die Jahre gekommene», gemeindliche Hackschnitzelheizung, die Grundschule, Kindergarten und Feuerwehrhaus seit 1996 mit Wärme versorgt. «Die müssen wir vielleicht schon bald auswechseln.» Letzteres bestritt Bürgermeisterin Weinmüller. Nach ihren Informationen könne man bei Heizkesseln wie diesem mit einer Laufzeit von 20 bis 25 Jahren rechnen. Zudem steht laut Zencominierski genügend nachwachsender Rohstoff zur Verfügung. «Die Gemeinde Igling besitzt 50 Hektar Wald, weitere zwei Hektar Energiewald sind vom Gemeinderat bereits beschlossen worden», meinte er. Nur heizen oder auch Strom erzeugen? Unter den Räten war die Richtung schnell klar: Ein Blockheizkraftwerk passt nicht zur Gemeinde.

«Wir sollten das Heizwerk als Projekt sehen», erklärte Zweiter Bürgermeister Günter Först. In einer Arbeitsgruppe soll ein Konzept erstellt werden. Den Vorschlag fand Richard Lang sehr gut - «weil wir erst Informationen brauchen, dann sollten wir einen Planer mit einbinden».

Vorschlag der Bürgermeisterin

Die Bürgermeisterin brachte «Carmen», das Centrale Agrar-Rohstoff-Marketing- und Entwicklungs-Netzwerk, ins Gespräch. «Dort könnten wir uns sowohl über Fördermöglichkeiten informieren, als auch Bezugsquellen für die technischen Einrichtungen erfahren.» Auch gebe es beim Netzwerk eine Liste mit bereits in Betrieb gegangenen Biomasseheizkraftwerken, die im Rahmen des Konzepts «Nachwachsende Rohstoffe in Bayern» gefördert worden seien. (löbh)

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