Kommunalpolitik
Am Sonntag entscheidet sich, wer in Igling Bürgermeister wird

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Am kommenden Sonntag, 30. September, entscheiden die Bürger der Gemeinde Igling, wer ihr neuer Bürgermeister wird. Günter Först (Freie Wähler) und Dominique von Maldeghem (Unabhängige Bürgervereinigung) sind nach dem ersten Wahlgang vor zwei Wochen in der Stichwahl. Die Wahllokale in der Schule (Oberigling), in der Bücherei (Unterigling) und im Holzhauser Dorfgemeinschaftshaus haben von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Die Spannung steigt – natürlich auch bei den Kandidaten. Auf weitere Wahlveranstaltungen haben die beiden verzichtet. Günter Först dankte mit Flyern den Wählern für seine 41,4 Prozent im ersten Wahlgang und verteilt zum Wochenende hin noch mal Infozettel. 'Darauf haben viele Unterstützer unterschrieben, die hinter mir stehen, und wir bitten die Wähler darum, dass sie zur Stichwahl gehen.' Först sei dankbar für jeden Wähler, der ihm am Sonntag seine Stimme gibt, 'weil ich dann die Arbeit der vergangenen Jahre und die der vergangenen drei Monate fortsetzen kann'. Denn nach dem Rücktritt von Christl Weinmüller führte er als Zweiter Bürgermeister die Amtsgeschäfte der Gemeinde.

Ein 'Problem' sieht er darin, dass seine politischen Gegner behaupten würde, dass Först bei einem Wahlerfolg sofort ein Dorfgemeinschaftshaus bauen würde. 'Ich habe immer gesagt, dass der Bürgerentscheid eine demokratische Entscheidung war. Das ist jetzt Wahlkampf pur. Ich werde mich immer für die Gemeinde einsetzen.'

Plakate aufgestellt

Dominique von Maldeghem rührte vor der Stichwahl noch einmal die Werbetrommel. 'Ich hab in den vergangenen Tagen noch mal Plakate aufgestellt und Flyer verteilt. Außerdem habe ich mich in allen Ortsteilen gezeigt und Gespräche geführt, wenn es sich ergeben hat.

' Auf den Flyern bedankt sich der Kandidat für das Vertrauen der Wählerschaft im ersten Wahlgang (27,1 Prozent), das ihm den Einzug in die Stichwahl verschafft hat. Die Entscheidung, ob ein neuer Stil in die Ortspolitik einziehen kann, liege jetzt beim Wähler, heißt es auf dem Flyer unter anderem. Eine Prognose, wie der zweite Gang zu den Wahlurnen ausgehen könnte, wagt Dominique von Maldeghem nicht. 'Entweder klar oder ganz knapp', nimmt der Bürgermeisterkandidat an, die Stimmung unter den Wählern könne er absolut nicht einschätzen.

'Ich fasse auf jeden Fall beide Szenarien ins Auge', so von Maldeghem, 'die Übernahme der Amtsgeschäfte oder das weitere Engagement auf kommunaler Ebene als Gemeinderat.' (löbh/wimd)

Först

von Maldeghem

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