Afrika
Afrika zu Gast in Waal

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Aus der Lagerhalle auf dem Waaler Gut Haspelweiher ertönt Trommelmusik. Die sonst nackten Betonwände sind mit bunten Tüchern verkleidet. Auf einer Bühne aus Holzpaletten sitzen mehrere Musiker, umgeben von Trommeln in allen Formen und Größen und erfüllen das Gut mit energiegeladenen Rhythmen. <%IMG id='721624' title='Afrika zu Gast in Waal'%>'Afrika in Waal', der Name war vergangenes Wochenende Programm am Gut Haspelweiher. Organisator des Afrika-Festes war Alexander Wiedemann aus Jengen. 'Trommeln ist mein Beruf und meine Leidenschaft', sagt der Rhythmuspädagoge, 'deshalb war es schon länger mein Traum, ein eigenes Festival zu veranstalten.'

Die Kultur Afrikas kennen lernen

In Trommel- oder Tanzworkshops konnten die Besucher die afrikanische Kultur kennenlernen. Bei der Durchführung der Workshops wurde der Organisator von Aboubakrine 'Pape' Kane unterstützt, einem befreundeten Musiker, der aus dem Senegal stammt.

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<%IMG id='721625' title='Afrika zu Gast in Waal'%>Mit den Trommelinteressierten sitzt Pape Kane bei strahlendem Sonnenschein im Kreis auf einem Teppich, alle mit einer Djembé, einer traditionellen afrikanischen Trommel ausgestattet. 'Das Wetter haben wir extra aus Afrika liefern lassen', scherzt er. An zwei Nachmittagen lernen seine Schüler kleinere Rhythmen und Gesänge, dazu erklärt Kane zu welchen Anlässen die Lieder gespielt werden und was die Texte bedeuten.

Wer Lust hatte, konnte das Gelernte dann am Abend gleich einem größeren Publikum präsentieren. Denn am Samstag gab es zwischen Musikern und Zuhörern keinen Unterschied. Die Bühne stand jedem offen. Und leer blieb sie nie lange.

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Viele der Musiker spielten zum ersten Mal zusammen. Und zum gemeinsamen Musizieren bedurfte es dabei keines gemeinsamen Notenblattes. So entstanden ganz spontan stimmige und mitreißende Rhythmen. Traditionelle afrikanischen Djembés trafen auf moderne westliche Instrumente wie Gitarre, Schlagzeug oder auch Saxofon.

Und so mancher Zuhörer ließ sich anstecken und schnappte sich eine der herumstehenden Trommeln, um die Musiker auf der Bühne zu begleiten.

Melodie und Rhythmus

Den Abschluss des Festivals bildete dann eine Konzertreihe am Sonntagabend. Den Anfang machten 'quasi als Vorband' die fünf Musiker von Stovebench Musicbox mit entspanntem Surfer-Gitarrenpop.

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Anschließend ging es zurück in die afrikanische Kultur mit den beiden professionellen Trommelgruppen Kassoumai und Djembé Djolof Germany. Sie zeigten, wie viel Melodie in den traditionellen afrikanischen Rhythmen steckt. Djembé Djolof Germany ist eine bunt gemischte Trommelgruppe rund um Pape Kane. 'Wir sind lauter Bleichgesichter', sagte Alex Wiedemann zu Beginn des Auftritts, 'was wir können, hat uns Pape beigebracht.'

Organisator Alex Wiedemann war mit dem Verlauf seines ersten Festivals zufrieden: 'Nur am zweiten Abend hätte ich mir etwas mehr Leute erhofft.' Elisabeth Mayr

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