B 17-Ausbau
Ab November soll es keine Umleitungen mehr auf der B 17 geben

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Gute Nachrichten für alle Autofahrer: Ab dem 1. November soll es keine Umleitungen mehr auf der B 17 von Unterdießen bis Seestall geben. Das hofft zumindest Christoph Mohr, der im Staatlichen Bauamt für den Landkreis Landsberg zuständige Sachgebietsleiter. Solange heißt es noch auf der B 17: 'Derzeit Vollsperre', wie Mohr sagt.

Eine Umleitung beginnt von Schongau kommend in Richtung Norden. Dort wird der Verkehr über Vilgertshofen nach Landsberg-Ost umgeleitet. In der anderen Umleitung wird der Verkehr bei Unterdießen über Asch und Leeder geschickt.

Beide Umleitungen seien ein 'relativ kurzer Umweg von fünf bis sechs Kilometern', sagt Mohr. Das alles sei notwendig, um das 3,6-Millionen-Euro-Projekt mit dem dreistreifigen Ausbau der B 17 im Bereich Unterdießen – Asch – Seestall fertigzustellen. Dazu laufen derzeit Asphaltierungsarbeiten, wie Mohr berichtet.

24-Stunden-Betrieb

'Rund um die Uhr, im 24-Stunden-Betrieb, wird gearbeitet', sagt er. Dieser Einsatz sei äußerst selten. Er könne sich an keinen einzigen ähnlichen Fall im Landkreis Landsberg erinnern. Hier sei das aber nötig, weil man so schnell wie möglich fertig werden wolle. Um den Betrieb rund um die Uhr zu ermöglichen, müssen laut Mohr die Firmen genug Personal haben.

'Ein Trupp muss tagsüber arbeiten, der andere nachts.' Der 24-Stunden-Betrieb habe am 10. Oktober begonnen, bevor das Wetter schlechter wird, fügt Mohr hinzu. Nachts kümmern sich rund 20 Bauarbeiter um die unteren Asphaltschichten.

Die Feinschicht des Straßenoberbaus könne aufgrund der Temperaturen nur tagsüber aufgebracht werden. Diese soll in den kommenden Tagen erfolgen, die Nachtschicht soll dann eingestellt werden.

Bis die Autofahrer wieder freie Fahr haben, dauere es aber noch bis November. Was Mohr in punkto Umleitungen feststellt: 'Es ist oft so, dass die Leute nicht der Umleitungsbeschilderung nachfahren.' Jeder habe ein Navigationsgerät im Auto.

Dieses schicke den Fahrer in eine andere Richtung oder berechne eine andere Strecke. Obwohl die Umleitungen für Anwohner ein Problem sein könnten, sind nach Angaben von Mohr 'relativ wenig Beschwerden' gekommen.

Auch in der Ratssitzung in Leeder kam das Thema zur Sprache. Dass die Umleitung nicht so gut sei, das habe Bürgermeister Erwin Karg auch schon von Bürgern aus der Gemeinde gehört.

'Hoffentlich überlebe ich die Umleitung”, sagte er in der jüngsten Sitzung. Der stellvertretende Bürgermeister Norbert Kees sagte zur Umleitung: 'Es ist eben so. Es ist nicht lustig.”

Einen Trost gibt es aber für alle Autofahrer: Die Umleitungen sind laut Mohr zeitlich begrenzt – am 1. November soll es damit vorbei sein. Auf der Kreisstraße nach Landsberg sei wegen der Umleitung mehr Verkehr. Aber von einer 'außergewöhnliche Verkehrsbelastung' will Mohr trotzdem nicht sprechen.

Umleitungen müssen die Autofahrer zurzeit auf der B 17 bei Dornstetten in Kauf nehmen. Freie Fahrt soll wieder ab dem 1. November möglich sein.

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