Rückblick
70 Jahre nach der Vertreibung: Letztes Heimattreffen in Buchloe

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Buchloe eine große Flüchtlingswelle. Etwa 1800 Vertriebene suchten hier eine neue Heimat – und wurden anschließend auf die ganze Bundesrepublik und gar die ganze Welt verstreut.

Einmal im Jahr kamen unter anderem Vertriebene der einstigen Nachbargemeinden Saubsdorf (ab 1948), Groß Kunzendorf (ab 1949, damaliger Initiator Egon Dittmann aus Buchloe) und Niklasdorf (ab 1963) in der Gennachstadt zu sogenannten Heimattreffen zusammen.

Nun hat die letzte Begegnung dieser Art stattgefunden – 70 Jahre nach der Vertreibung der Sudetendeutschen 1946. Bürgermeister Josef Schweinberger lobte die jahrzehntelange Verbundenheit und bedauerte, dass die jährlichen Heimattreffen nicht mehr stattfinden werden.

In der Stadt seien die Vertriebenen und Nachkommen stets zu Besuchen willkommen. 'Sie sollten Buchloe nicht vergessen', sagte er. Im Gegenzug bedankten sich die Ortsbetreuer für die Patenschaft und die fast sieben Jahrzehnte lange Unterstützung der Heimattreffen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Buchloer Zeitung vom 20.08.2016.

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