Jubiläum
50 Jahre ESV Buchloe: Matthias Kögl wird beim Festakt des ESV Buchloe zum Ehrenmitglied ernannt

Mit einem Festabend startete der ESV Buchloe in sein Jubiläumswochenende zum 50-jährigen Bestehen. Höhepunkt war die Ehrung einer stattlichen Anzahl von Gründungsmitgliedern für deren jahrzehntelanges Engagement. Die Ehrenmitgliedschaft wurde dem langjährigen zweiten Vorsitzenden Matthias Kögl für dessen 'umfassenden Einsatz für die Gemeinschaft' zuteil. Wie Helmut Streit hat er in den kommenden 100 Jahren freien Eintritt ins Eisstadion. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Alphornmusik aus Stötten am Auerberg.

'Seit 50 Jahren ist der ESV Aushängeschild und tragender Verein in unserer Stadt', stellte Buchloes Bürgermeister Josef Schweinberger fest. Der Verein bereichere das Leben und fördere den Zusammenhalt in der Stadt. Eislauf als preisgünstiges Freizeitvergnügen erfreue sich großer Beliebtheit. Das Buchloer Eisstadion biete allen Bürgern Gelegenheit, sich eissportlich zu betätigen.

'Das ist ehrenamtliches Engagement vom Feinsten' sagte Schweinberger und lobte damit den ehrenamtlichen Einsatz der ESV-Mitglieder. Sie setzten sich nicht nur für den Verein ein, sondern auch für die Allgemeinheit – wie zum Beispiel bei der Renovierung des Friedhofportals im Jahr 1967. ESV und Stadt seien ein unzertrennliches Paar, gemeinsam habe man große Leistungen erbringen können.

Dann öffnete er gemeinsam mit dem ESV-Vorsitzenden Rolf Wörndl die als Geschenk mitgebrachte Schatzkiste. Neben etwas Trinkbarem und Geld zauberte Schweinberger auch einen 'Wunderpuck' hervor. Diesen, so der dritte Vorsitzende Ben Leinsle, der den Abend moderierte, werde man wohl im Moment am ehesten einsetzen.

Landrat Johann Fleschhut erinnerte in seinem Grußwort an die weltpolitische Eiszeit ('Kalter Krieg') im ESV-Gründungsjahr 1961, die sich auch auf den Sport auswirkte. Damals war die deutsche Eishockeymannschaft bei den Weltmeisterschaften wegen des 'Flaggenstreits' nicht gegen das DDR-Team angetreten und dadurch Letzter geworden. Der Landrat erteilte der Vermischung von Sport und Politik eine klare Absage. Auf Buchloe bezogen unterstrich er die Bedeutung des Eishockeysports für die Stadt und dankte dem Verein insbesondere für die zahlreichen Jugendaktivitäten.

Es gelte, die jugendliche Energie in die richtigen Bahnen zu lenken. Zudem müssten die jungen Menschen lernen, mit Misserfolgen umzugehen.

Matthias Kögl hatte zu Beginn des Abends 50 Jahre ESV Revue passieren lassen. Er sprach von Siegen und Niederlagen und vom Aufstieg in höhere Klassen. Kögl schilderte die Entwicklung von der behelfsmäßigen Eisaufbereitung auf dem Postweiher bis zur modernen Technik im heutigen Stadion, welches mit Eigenleistung, Spenden und Unterstützung der Stadt gebaut worden war.

Kögl zählte die vielen Felder auf, auf denen der ESV neben Eishockey tätig ist: Eislaufkindergarten, Eiskunstlauf, Volksschlittschuhlauf, Eisdisco, Stockschützen und Schulsport. Zum Programm gehören aber auch die Altpapier- und Altkleidersammlungen, Benefizveranstaltungen sowie der Beitrag des Vereins zum Fasching in Buchloe.

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