Tradition
18. Lagerhausfest in Weicht ist laut Musikverein harmonisch verlaufen

Für ein gelungenes Lagerhausfest nehme man: die Partyband 'D’Muckasäck', Beamer und Leinwand, zwei ausgezeichnete lokale Bands, ausreichend Getränke und viele fleißige Hände. Dieses Rezept hat der Musikverein Weicht gekannt, denn das 18. Lagerhausfest ist nach der Vatertagsfeier auch an den Tagen zwei und drei sehr gut verlaufen. Rund 350 Besucher strömten am Freitag ins Lagerhaus, um die Allgäuer Stimmungsband 'D’Muckasäck' zu hören.

Nach einem eineinhalbstündigen Blasmusikteil ging die zwölfköpfige Band zum Partyprogramm über: Mit Schlagerklassikern und Volksmusiktiteln brachten sie die Zuhörer erst auf den Bierzeltbänken zum Toben, später dann mit ihren eigenen Bläserversionen moderner Hits auf der Tanzfläche.

Hauptarrangeur und musikalischer Leiter der Band, Thomas Lang, verkündete begeistert: 'Ihr in Weicht seid das beste Publikum.'

Am Samstag ließen die Weichter dann Bierzelttische verschwinden und bauten für die dritte Mainight Beamer und Leinwand auf. Musikvereinsvorsitzender Dominic Schorer schätzt, dass rund 300 Besucher zum Public Viewing Bayern gegen Chelsea ins Lagerhaus gekommen sind.

Der Sieg Chelseas im Finale der Champions League trübte die Stimmung allenfalls gering. Beim anschließenden Auftritt der Weichter Band 'Morgen Freimann!' war kaum mehr ein trauriges Gesicht zu sehen und spätestens als 'Rhytm Police' die Bühne im Lagerhaus eroberte, war das enttäuschende Spiel vergessen.

'Morgen Freimann!', inzwischen in Weicht bereits eine Lokalgröße, präsentierte ihren Mix aus deutscher Ballade und Ska. Emanuel Dreher, Sänger und Kopf der Band, baute spontan Aufmunterungsworte für die enttäuschten Bayernfans in seine geistreichen Songtexte mit ein.

Ganz ungewohnte Klänge brachte dann 'Rhytm Police' ins Lagerhaus. Ihr elektronisch geprägter Sound, gemischt aus Bass, Synthies und Drums, wurde zusätzlich von einem Baritonsaxofon unterstützt.

'Insgesamt ist unser Lagerhausfest wieder sehr harmonischer verlaufen', freut sich Dominic Schorer. Nach drei Tagen feiern – und arbeiten – reicht es den Mitgliedern des Musikvereins wieder. Sie haben gezeigt, dass sie das richtige Rezept für ihr Fest kennen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen