Beistand
Die Buchloerin Martha Geiger steht Betroffenen nach dem Verlust eines geliebten Menschen zur Seite

Sterben und Tod haben in Martha Geigers Leben schon früh eine Rolle gespielt. Bereits in frühen Jahren setzt sich die Buchloerin intensiv mit dem Thema auseinander. Und so war es wohl eine Fügung des Schicksals, als sie auf der Suche nach einer neuen, sinnvollen Aufgabe, das Angebot bekam, als Trauerbegleiterin zu arbeiten.

'Mit 15 Jahren hatte ich Keuchhusten und bekam einen Erstickungsanfall', erzählt die 68-Jährige. Sie sei bewusstlos geworden. 'Plötzlich habe ich mich ganz leicht gefühlt, Frieden und Glück empfunden. Eigentlich wollte ich von diesem wunderschönen Ort gar nicht mehr weg.' Seit diesem Erlebnis ist Martha Geiger überzeugt: 'Der Tod ist nicht das Ende, sondern eine Verwandlung in etwas Wunderschönes.'

Sie habe bereits ab der Jugendzeit viele Bücher zum Thema Sterben und Tod gelesen. Später hat sie mehrere Familienmitglieder, unter anderem zwei Geschwister und ihre Eltern, auf ihrem letzten irdischen Weg begleitet - und dabei gemerkt, dass sie mit diesen Situationen relativ gut umgehen kann.

'Die Ausbildung zur Trauerbegleiterin hat mir sehr viel gebracht', sagt Martha Geiger. Die Befürchtung, dass sie die schweren Schicksale, mit denen sie nun vermehrt konfrontiert wird, zu sehr belasten, habe sich nicht erfüllt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Buchloer vom 01.06.2015.

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