Böhen fährt absoluten Sparkurs

Böhen (fk). - Böhen habe in der Vergangenheit so gut wie alle wichtigen Aufgaben und Projekte erledigt. Dennoch weise der Gemeindesäckel ein leichtes Plus auf, freute sich Bürgermeister Hans Gropper in seiner ersten Bürgerversammlung. Gleichzeitig kündigte der Rathauschef an, dass die Schulden weiter abgebaut werden sollen. Gropper: 'Unsere Gemeinde weist eine sehr erfreuliche Entwicklung auf.' Böhens Schuldenstand betrug zum Jahreswechsel 930600 Euro. Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1230 Euro. Dass die Kommune einen 'absoluten Sparkurs' fährt, spiegelt sich im Finanzbericht des Bürgermeisters wider. So seien fast alle Positionen niedriger ausgefallen, als in der Planung ursprünglich vorgesehen. Auf der Einnahmenseite mache sich die Ansiedelung eines 'sehr guten Gewerbebetriebes' deutlich bemerkbar. Obwohl die nach Hawangen gelieferte Abwassermenge von 28000 auf über 40000 Kubikmeter gestiegen sei, muss die Kanalgebühr nach Groppers Worten nur geringfügig angehoben werden (0,35 Euro pro Kubikmeter Frischwasser plus 27,74 Euro pro Einwohner). Die Kleineinleiterabgabe bleibe bei rund 17 Euro. Besonderen Dank zollte der Gemeindechef dem Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr, Johann Boppeler, der zusammen mit den Männern des Gemeinderats die Kanalreinigung kostengünstig erledigt und die entsprechende Entschädigung auch noch der Feuerwehr spendierte habe. <p class='t_text'>'Nägel mit Köpfen' 'Nägel mit Köpfen' will die Gemeinde bei der gemeinsam mit Wolfertschwenden durchzuführenden Sanierung der Brandholzer Steige machen: Vor dem Aufbringen einer neuen Deckschicht und einem Niveauausgleich soll Wasser mit einer Drainage abgeleitet werden. Die Zufahrt zum Ortsteil Fricken werde im Frühjahr geteert. Bei der Verkehrsberuhigung der Brandholzer Kreuzung seien die Anlieger bereits einbezogen worden. Deren Vorstellungen, die von einem Kreisel bis zur Verlegung der Straße reichten, lehnte der Gemeinderat aus Kostengründen ab. Statt dessen wurden die Einmündung der Straßen (von Bossarts und Böhen kommend) mit Haltelinien und Stoppschildern ausgestattet. Um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen, wurde ein von Michael Altenried gestifteter Spiegel aufgestellt. Was den Winterdienst betrifft, werden Nebenstraßen aus Kostengründen künftig nur noch geräumt. Die Hauptstraßen aber weiterhin auch gestreut. Weil die Giebelseite des gemeindeeigenen Gasthauses Rössle bereits 'ziemlich wettergeschädigt' ist, sei fürs kommende Jahr die Anbringung eines besseren Wetterschutzes geplant. Bei der anschließenden Diskussion machte Alfons Lerchenmüller auf eine mögliche Gefahr der Windräder aufmerksam. So könnten bei Tauwetter ziegelsteingroße Eisbrocken auf die Straßen geschleudert werden. 'Wer einen solchen Brocken an den Kopf bekommt, der fehlt', sagte Lerchenmüller. Laut dem Betreiber sei diese Gefahr sehr gering. Schließlich würde er bei einer entsprechenden Wetterlage das Windrad abstellen. Darüber hinaus bestehe eine Haftpflichtversicherung. </p>

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by Gogol Publishing 2002-2020

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen