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Wohnungsbrand in Blaichach: Rund 500.000 Euro Schaden

In Blaichach geriet am Donnerstagmorgen eine Wohnhaus in Brand
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  • Foto: Benjamin Liss
  • hochgeladen von Fabian Mayr

Am Donnerstagmorgen ist eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Blaichach in Brand geraten. Verletzt wurde nach derzeitigen Polizeiangaben niemand. Es entstand aber ein Sachschaden von rund einer halben Million Euro. 

Dachstuhl gerät in Vollbrand

Die Einsatzkräfte stellten ein offenes Feuer im dritten Stock des Mehrfamilienhauses fest, das sich trotz Brandbekämpfung auf den Dachstuhl und auf die darunterliegenden Balkone ausweitete. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Anwesen aber verhindern. 

Bewohner in Kirche untergebracht 

14 Bewohner des Hauses und der benachbarten Häuser mussten evakuiert werden. Sie wurden in die nahegelegene Kirche gebracht und dort versorgt. Die meisten Bewohner können im Laufe des Tages wieder in ihre Wohnungen zurück.

Doch keine Verletzten 

Die Polizei war zunächst von drei Leichtverletzten ausgegangen. Doch die drei Hausbewohner, eine Frau mit ihren beiden Kindern (5 und 1 Jahre alt), blieben nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. Sie wurden auf eine Rauchgasvergiftung untersucht, konnten aber schnell wieder entlassen werden, so die Polizei. 

Teilausfälle bei der Deutschen Bahn 

Wegen des Feuerwehreinsatzes kam es zwischen Immenstadt und Sonthofen zu Verspätungen und kurzfristigen Teilausfällen im Regionalverkehr. Mittlerweile ist die Bahnstrecke aber wieder frei. 

Brandursache unklar 

Die Kripo Kempten hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Auch ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Kempten war vor Ort. Nach ersten Schätzungen wird von einem Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro ausgegangen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, so die Polizei. Bisher ergeben sich demnach keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung. 

Eine Wohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Eine Zimmerei sichert bereits das stark beschädigte Dach. 

135 Einsatzkräfte vor Ort

Insgesamt waren 135 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Auch ein Polizeihubschrauber war zur Fertigung von Luftbildern am Einsatz beteiligt.

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