Allgäu
Alternative zum Schlachthof: "Schlachtung mit Achtung" erhält Förderung

Schlachtung mit Achtung. (Symbolbild)
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Einen stressfreien Tod. Das möchte die "IG Schlachtung mit Achtung" Tieren ermöglichen. Einen Tod ohne Panik, Angst, Strapazen, Transport - und in gewohnter Umgebung. Ihre grundlegende Idee: Nicht das Tier sollte zum Schlachthof kommen, sondern der Schlachthof zum Tier. 

Darum entwickelte die "IG Schlachtung mit Achtung" eine mobile Schlachteinheit. Mit der Schlachteinheit wird das Tier direkt beim Landwirt vor Ort geschlachtet. Wie eine Schlachtung mit der Einheit abläuft, haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst. 

Schlachtung mit Achtung: Alternative Schlachtmethode bald auch im Allgäu?

Förderung für Schlachteinheit im Allgäu

Metzgermeister Martin Mayr aus Irsingen möchte auch im Allgäu eine solche Schlachteinheit betreiben. Dafür erhält er jetzt finanzielle Förderungen über das EU-Förderprogramm LEADER. In einem Kooperationsprojekt haben das die Gremien der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) von „bergaufland Ostallgäu e. V.“ und "Kneippland
Unterallgäu e. V." beschlossen. 

Mit einer solchen Schlachteinheit will Martin Mayr in Zukunft Schlachtungen durchführen.
  • Mit einer solchen Schlachteinheit will Martin Mayr in Zukunft Schlachtungen durchführen.
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Wann kommt die Schlachteinheit zum Einsatz?

Noch sei völlig unklar, ab wann er eine solche Schlachteinheit auch im Allgäu nutzen kann, meint Mayr auf Anfrage. Erst nachdem er die Zusage der Gremien über die Förderung auch schriftlich erhalten hat, wird Mayr eine Schlachteinheit bestellen.

Die Situation auf Schlachthöfen hat auch im Allgäu für Kritik geführt. Letzte Woche haben etwa 50 Menschen in Kempten gegen die Missstände in Schlachthöfen demonstriert.

Demonstration in Kempten gegen Missstände in Schlachthöfen
Schlachtung mit Achtung. (Symbolbild)
Mit einer solchen Schlachteinheit will Martin Mayr in Zukunft Schlachtungen durchführen.

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