Gerichtsverhandlung
Nach schwerem Unfall: Skifahrer fordert über 600.000 Euro von Bergbahn am Oberjoch

Verhandlung vor dem Oberlandesgericht in Augsburg: Skifahrer fordert über 600.000 Euro von den Bergbahnen am Oberjoch
  • Verhandlung vor dem Oberlandesgericht in Augsburg: Skifahrer fordert über 600.000 Euro von den Bergbahnen am Oberjoch
  • Foto: Stephan Michalik
  • hochgeladen von David Yeow

Nach einem schweren Skiunfall im Januar 2014 fordert ein Mann jetzt über 600.000 Euro von den Bergbahnen am Oberjoch. Der Skifahrer hatte sich bei einem Sprung über eine Schanze und einer Landung in einem Luftkissen eine schwere Wirbelverletzung zugezogen und ist seitdem vom Hals abwärts gelähmt.

Nach Angaben des Klägers habe es unter anderem keinen ausreichend deutlichen Hinweis auf das Verletzungsrisiko gegeben. Zudem sei der Winkel der Absprunganlage zu flach gewesen.

Der Mann fordert von der Bergbahn Schadensersatz und Schmerzensgeld von über 600.000 Euro. Weiter möchte der Kläger eine monatliche Rente in Höhe von über 8.000 Euro von dem Unternehmen. 

Die Verhandlung in zweiter Instanz hat am Donnerstagmittag vor dem Oberlandesgericht in Augsburg begonnen. In erster Instanz hatte das Landgericht Kempten die Klage abgewiesen.

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