Energiegewinnung
Mehr Wasserkraft im Hintersteiner Tal geplant

Der Schrecksee wurde in den 1950er Jahren aufgestaut. 1990 wurde der Damm erneuert und erhöht, heißt es in einer Info-Broschüre des EW Hindelang. Ein Teil des Schreckseewassers gelangt über den Taufersbach ins Kraftwerk Auele.
  • Der Schrecksee wurde in den 1950er Jahren aufgestaut. 1990 wurde der Damm erneuert und erhöht, heißt es in einer Info-Broschüre des EW Hindelang. Ein Teil des Schreckseewassers gelangt über den Taufersbach ins Kraftwerk Auele.
  • Foto: Heiko Wolf
  • hochgeladen von Holger Mock

Am Wasserkraftwerk Auele bei Hinterstein kommt Wasser aus dem Gernbach und dem Taufersbach zusammen – letztendlich auch aus dem Schrecksee. Das Elektrizitätswerk Hindelang (EWH) produziert im „Auele“ seit Jahrzehnten Strom, derzeit sind es ungefähr 3,5 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr und kann damit rechnerisch über 1000 Haushalte versorgen. Jetzt sollen 90 weitere dazukommen, denn das EWH möchten im Zuge von nötigen Bauarbeiten an einer seit fast 100 Jahren bestehenden Rohrleitung im Gebirge auch eine Wasserkraftanlage „Gernbach“ realisieren.

Der Gemeinderat Bad Hindelang hieß die Planung vor Kurzem für gut. Das förmliche Genehmigungsverfahren durchs Landratsamt Oberallgäu läuft. „Das Vorhaben liegt im Naturschutzgebiet, daher ist die höhere Naturschutzbehörde zu beteiligen“, sagt Pressesprecher Andreas Kaenders. Das geplante Werk nutze „das für die bestehende Wasserkraftanlage „Auele“ zu entnehmende Wasser weiter oben ein weiteres Mal zur Energiegewinnung“, sagt Kaenders.

Mehr zum Hintergrund, dazu eine übersichtliche Grafik finden Sie in der Samstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblattes vom 05.10.2019.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Autor:

Silvia Reich-Recla aus Kempten

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