Naturschutz
Diskussion in Bad Grönenbach: Was das Volksbegehren "Rettet die Bienen" gebracht hat

Die Artenvielfalt soll erhalten werden (Symbolbild).
  • Die Artenvielfalt soll erhalten werden (Symbolbild).
  • Foto: Stephanie Eßer
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Biobauern haben bei einer Podiumsdiskussion mit der Bad Grönenbacher Ortsgruppe des Bund Naturschutz (BN) über die Chancen und Probleme des Volksbegehren "Rettet die Bienen" gesprochen, so die Allgäuer Zeitung in ihrer Samstagsausgabe. 

Das Ergebnis laut BN-Agrarreferentin Marion Ruppaner: Durch das Volksbegehren wurde viel erreicht. 15 Millionen Euro mehr stünden nun für Vertragsnaturschutzprogramme zur Verfügung. Außerdem wurden neue Stellen für Biodiversitätsberater und Wildraumberater geschaffen. 

Um die Artenvielfalt zu erhalten, brauche es aber auch Änderungen in der Landwirtschaft. Der Stickstoffüberschuss sei bereits rückläufig, "aber immer noch viel zu hoch", so die AZ weiter. Damit einhergehen müsse die Senkung der Nitratwerte im Grundwasser. Kleine und mittlere Landwirtschaftsbetriebe müssten gestärkt und die Großbetriebe auf maximal 500 Kühe begrenzt werden. Laut Ruppaner sei nun eine sinnvolle EU-Agrarreform wichtig. 

Zur Sprache kamen in Bad Grönenbach die Themen Erhalt der Artenvielfalt, faire Preise für Lebensmittel, die Agrarreform und der Einklang von Landwirtschaft und Naturschutz.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Memminger Zeitung vom 07.03.2020.

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