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Memmingen

Frohe Weihnachten und ein glückliches Jahr 2018 aus Memmingen

Anzeige · Liebevoll gestaltete Weihnachtskrippen schmücken viele Wohnzimmer bereits in der Vorweihanchtszeit und waren zu allen Zeiten auch Ausdruck einer tiefen, im heimischen Brauchtum verwurzelten Volksfrömmigkeit.

Schon in altchristlicher Zeit sind am Weihnachtstag in den Kirchen religiöse Darstellungen zu sehen gewesen, die ab dem 10. Jahrhundert immer mehr volkstümlichen Charakter annahmen und sich allmählich über ganz Europa verbreiteten. Während wir uns bei unseren Krippendarstellungen aber meist auf die Geburt Jesu beschränken, wurde damals das gesamte Leben und Leiden Christi dargestellt: der Tod, das Grab, die Auferstehung und die Himmelfahrt bis hin zu Pfingsten.

„Vater der Krippe“ Franz von Assisi

Oft wird aber auch Franz von Assisi als „Vater der Krippe“ angesehen. Um 1223 baute er im Wald von Rieti die erste Weihnachtskrippe in der uns bekannten Form. Er errichtete im Wald in einer Höhle eine Futterkrippe mit lebendigem Ochs und Esel und hielt dann vor einer großen Menschenmenge seine berühmte Weihnachtspredigt, „um den des Lesens nicht mächtigen die Weihnachtsgeschichte besser verständlich zu machen“.

Die ersten großen Kirchenkrippen entstanden alle in Süddeutschland. Hier hatten die Jesuiten den großen Wert der Krippen als Andachtsgegenstand und als Mittel des religiösen Unterrichts schon früh erkannt. Die älteste heute noch vorhandene Kirchenkrippe Deutschlands ist die Domkrippe in Augsburg aus dem Jahr 1590.

Bäuerliche Szenarien

Im 18. Jahrhundert begann dann die Blütezeit der Krippenbaukunst. Sowohl in Schloss- als auch Kirchenkrippen wurden die Darstellungen immer umfangreicher und prächtiger. Aber auch in einfachen Haushalten stellte man nun eine Krippe auf. Besonders in der bäuerlichen Bevölkerung hatte man ein großes Interesse – man schnitzte die Figuren an langen Winterabenden selbst und bis Mitte des 19. Jahrhunderts bevorzugte man ausschließlich die heimische Gebirgslandschaft mit ihren typischen Geräten und Gebäuden.

Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kamen orientalische Darstellungen in Mode. Die Figuren wurden prächtiger und farbenfroher. Im Lauf des 20. Jahrhunderts hat das Interesse an privaten Krippen stark nachgelassen. Als Sammlerobjekte sind sie allerdings auch heute noch gefragt und in zahlreichen Museen zu bewundern.

Traditionelle Weihnachtsbräuche, die man nicht missen möchte

In der Weihnachtszeit besinnt man sich gerne wieder auf Althergebrachtes, warum auch nicht? Kerzen, Pfefferkuchen, Plätzchen, Weihnachtskrippe und Tannenbaum. Es gibt viele Dinge, die zur Weihnachtszeit dazugehören und die man nicht missen möchte. Welchen Ursprung aber haben diese Weihnachtsbräuche?

Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum ist das beliebteste Symbol für die Weihnachtszeit. Das Grün der Tanne symbolisiert das auch im Winter nicht absterbende Leben, die Kerzen die Wiederkehr des Lichtes und die Hoffnung auf die hellere Jahreszeit. Der Brauch von geschmückten Tannenbäumen entstand erst im 16. Jahrhundert im Elsass und breitete sich von dort allmählich aus. Der erste kerzengeschmückte Tannenbaum soll 1611 in Schlesien im Schloss der Herzogin Dorothea Sybille von Schlesien gestanden haben.

Wachs war sehr teuer und so machten es erst die Ersatzstoffe Stearin und Paraffin in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einer breiteren Masse möglich, den Weihnachtsbaum mit Kerzenlicht zu schmücken. Strohsterne und bunte Kugeln gehören an den Weihnachtsbaum wie frisch geputzte Stiefel zum Nikolaustag.

Viele Amerikaner verstecken zusätzlich eine gläserne Gewürzgurke zwischen den Zweigen. Wer die so genannte „Christmas Pickle“ zuerst entdeckt, bekommt ein extra Geschenk als Belohnung. Woher der Brauch stammt, liegt im Verborgenen. In den USA spricht man von einer alten deutschen Tradition, hierzulande ist die legendäre Gurke aber nahezu unbekannt. So oder so bringt die Weihnachtsgurke frische Würze in alljährlich gleiche Abläufe.

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