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Memmingen

Memminger Jahresrückblick 2017

Anzeige · Liebe Leserinnen und Leser, verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Ein bewegtes Jahr liegt hinter uns, das fur die Stadt Memmingen und auch für mich persönlich viele Veränderungen mit sich gebracht hat. Im November 2016 stellten sich die Memmingerinnen und Memminger nach 36 Jahren mit Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger auf einen Neuanfang ein. Der 47-jahrige Allgäuer Markus Kennerknecht zog als Oberbürgermeister ins Memminger Rathaus ein.

Man war neugierig und gespannt auf den neuen Rathauschef. Im Stadtrat freuten wir uns auf die Zusammenarbeit. Markus Kennerknecht strahlte Freude und Zufriedenheit aus. Er war bedacht, hatte Ideen und Pläne, und er war voller Tatendrang. Es lief sehr gut an.

Der plötzliche und völlig unerwartete Tod von Markus Kennerknecht kurz nach Weihnachten war ein großer Schmerz – zuerst natürlich fur seine Familie. Aber auch in der Stadt war der Schock der Memminger spürbar. Wir waren fassungslos. Der Stadtrat kam zu Beginn des neuen Jahres zu einer Trauersitzung zusammen, in der Bürgermeisterin Margareta Böckh auf Markus Kennerknechts kurze Amtszeit von nur 38 Tagen zurückblickte. Bei der Beerdigung in Durach waren viele Memmingerinnen und Memminger mit dabei. Meine Gedanken sind immer wieder bei ihm und seiner Familie. Im Oktober haben wir im Rathaus Markus Kennerknechts Porträt enthüllt, das der Memminger Künstler Bernd Walcher gemalt hat.

Am Tag der Vereidigung von Oberbürgermeister Kennerknecht verstarb unser allseits geschätzter Ehrenbürger Weihbischof Max Ziegelbauer. Ein großer Verlust war auch der Tod unseres langjährigen Bürgermeisters Werner Häring. In einer bewegenden Trauersitzung nahm der Stadtrat Abschied von ihm, der in der Stadt so viel bewegt hat. Als Nachfolger wurde Dr. Hans-Martin Steiger ins Amt des Dritten Bürgermeisters gewählt. Auch von Stadträtin Angela Reusch mussten wir Abschied nehmen, die nach einer langen und schweren Krankheit verstarb. Neu in den Stadtrat kamen Pedro Ferraz Mendes (als mein Nachfolger), Fabian Nieder (Nachfolger von Werner Häring) und Horst Holas (Nachfolger von Angela Reusch).

Nach dem Tod des Oberbürgermeisters sah der Gesetzgeber Neuwahlen innerhalb von drei Monaten vor. Bürgermeisterin Margareta Böckh ubernahm fur die Zeit der Vakanz die Amtsgeschäfte. Und sie hat dies mit Bravour getan, souverän und umsichtig. Herzlichen Dank an Bürgermeisterin Margareta Böckh fur diese herausragende Leistung! Die Wochen bis zur Oberbürgermeisterwahl am 19. März waren für mich eine ganz besondere Zeit.

Seit 59 Jahren kenne ich meine Heimatstadt Memmingen, in der ich fest verwurzelt bin. Ich kenne die Stärken und Schwächen dieser Stadt und bin vertraut mit den Gegebenheiten. Und doch habe ich Memmingen im Wahlkampf noch einmal neu und besonders intensiv erlebt. In vielen Gesprächen habe ich die Anliegen der Memmingerinnen und Memminger gehört, die sich in den unterschiedlichsten Bereichen fur das Gemeinwesen in der Stadt engagieren. Als Oberbürgermeister bin ich nun täglich bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen, Gesprächen und Begegnungen in engem Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Es ist mir wichtig, ein Ohr zu haben fur die Anliegen. Die Stadt in positiver Weise weiterzuentwickeln kann nur gelingen, wenn wir alle am selben Strang ziehen. Die wirtschaftliche Entwicklung in Memmingen ist sehr gut. Wir haben mit 3,0 Prozent eine der geringsten Arbeitslosenquoten in der Bundesrepublik Deutschland. Bei einem seit den 1970er Jahren nicht mehr angestiegenen Gewerbesteuerhebesatz konnten wir doch eine günstige Entwicklung bei den Steuereinnahmen verzeichnen.

Memmingen zählt zu den steuerkraftstärksten Städten in Schwaben. Die bayernweit mit an der Spitze liegende Investitionsquote konnte gehalten werden. Zum Abgleich des Haushaltes 2017 war eine Darlehensaufnahme von 3 Millionen und eine Rücklagenentnahme von rund 755.000 Euro veranschlagt gewesen. Inwieweit dies tatsächlich realisiert wird, wissen wir erst zum rechnerischen Jahresabschluss 2017 im kommenden Jahr.

Die Planungen fur eine Ansiedlung des schwedischen Möbelkonzerns Ikea sind entscheidend vorangekommen. In einem Grundsatzbeschluss hat sich der Stadtrat mehrheitlich für eine Ansiedlung von Ikea ausgesprochen. Um die verkehrliche Situation zu verbessern, ist ein Neubau der Brücke der Europastraße uber die Bundesautobahn A96 vorgesehen. Ikea plant einen Neubau am Autobahnkreuz nahe der Stadtgrenze Richtung Buxheim. Rund 100 Millionen Euro will der Konzern für eine Ansiedlung in Memmingen in die Hand nehmen.

Die Städte und Landkreise der Region besiegelten den Kauf von Anteilen an einer Grundbesitzgesellschaft am Flughafen Memmingen. Mit ihren Unterschriften erwarben Oberbürgermeister und Landräte im Namen ihrer Gebietskörperschaften einen 55-prozentigen Anteil an 21 Hektar Gewerbeflächen im Norden und Süden des Flughafens Memmingen.

Die kreisfreien Städte Memmingen, Kempten und Kaufbeuren sowie die Landkreise Oberallgäu, Unterallgäu, Ostallgäu, Lindau und Neu-Ulm und die Landkreiswohnungsbau Unterallgäu GmbH beteiligten sich mit 5,9 Millionen Euro an der neu geschaffenen Besitzgesellschaft „Gewerbepark am Allgäu Airport GmbH und Co. KG“. Der Flughafen verwendet das Geld nun zur Finanzierung des bevorstehenden Ausbaus sowie zur Tilgung der Bankschulden.

Im Frühling begannen die Bauarbeiten fur den Neubau des Feuerwehrhauses Amendingen an der Donaustraße nördlich des Gewerbegebiets. Im Oktober konnten wir bereits das Richtfest feiern. Ein sehr schönes Gebäude entsteht dort, die Fahrzeughalle wird sechs Stellplätze fur Feuerwehrfahrzeuge haben.

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Mittagspause von 25.12.2017 bis 29.12.2017

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