Motorsport
Mehrere Podestplätze für Wiggensbacher Kartfahrer Lukas Holzhauser und Luca Engstler

Erfolgreicher Saisonabschluss für die jungen Kartfahrer des Wiggensbacher Engstler-Teams: Bei den letzten Rennen der 'Kart Trophy Weiss Blau 2011' in Ampfing in Oberbayern landeten Lukas Holzhauser (17 Jahre) und Luca Engstler (11) aus Wildpoldsried auf vorderen Plätzen.

Lukas Holzhauser (Klasse Rotax Max Senioren): In Ampfing war Holzhauser im ersten freien Training gut dabei. Bei feuchtem Wetter zog der Allgäuer Regenreifen auf, wechselte aber nach vier Runden zurück auf Slicks. Dies war aber die falsche Entscheidung, da die Strecke noch zu nass war und Regenreifen schneller gewesen wären.

Im zweiten freien Training gingen alle sechs Starter der Klasse Rotax Max an den Start. Schnell zeigte sich, dass Holzhauer die nötige Geschwindigkeit hatte und flott unterwegs war. Er landete auf Platz eins.

Im Qualifying führte er das Feld kurz an, doch dann schlüpften noch zwei weitere Fahrer vorbei und es reichte nur zu Rang drei. 'Das Setup vom Kart war gut. Ich konnte nur leider keine schnelle Runde auf einen Punkt bringen', sagte er.

Im vorletzten Rennen der Saison startete Holzhauser gut. Nach der fünften Runde wurden die Reifen zu heiß und er ließ sich zurückfallen. In der zehnten Runde nutzte er einen Fehler des Zweitplatzierten und zog sofort vorbei. Im zweiten Rennen standen die Zeichen auf Angriff. Holzhauser merkte sofort, dass das Setup nahezu perfekt war.

In den ersten Runden schon schob er sich auf Platz eins bis zur Rennhälfte. Dann machte er einen Fehler und fiel auf Rang zwei zurück. Doch schnell kam der Gegenangriff und der Allgäuer übernahm wieder die Führung, die er nicht mehr abgab. 'Ich war so glücklich, als ich über die Ziellinie fuhr. Ich konnte es gar nicht glauben. Mein erster Sieg. Dass es so laufen würde, hätte ich nie zu träumen gewagt. Das verdanke ich hauptsächlich dem Team und Mechaniker Martin Brunauer, der das Kart optimal eingestellt hat.'

Luca Engstler (Klasse Mini Max): Schon im Training war Engstler in Form. Ihm liegt die Strecke. Dort feierte er schon einige Erfolge.

Nach den Plätzen zwei und eins im freien Training lief es dann im Qualifying nicht wie erwartet. Es wurde am Ende Rang zwei. Damit musste er ersten Rennen auf der schlechteren Außenseite starten. Engstler hielt die Geschwindigkeit der Führenden. Doch gerade, als er zum Überholen ansetzte, machte die Spitzenreiterin die Tür zu.

Engstler verlor Schwung und kam am Ende nur als Dritter ins Ziel. Im zweiten Rennen wollte er noch mal alles aus sich und seinem Kart herausholen. Beim Start machte Engstler einen Platz gut und lag hinter Michelle Halder. Dies ging einige Runden. Doch zum Schluss wurde es wieder Rang drei. 'Ich denke, es wäre mehr drin gewesen. Aber so ist nun mal Motorsport.

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