Saisonbilanz
Fünf Titel in drei Serien - Engstler-Team aus Wiggensbach zieht positive Saisonbilanz

In drei Serien weltweit aktiv, dabei fünf Meistertitel gewonnen – eine positive Bilanz der abgelaufenen Motorsportsaison zieht das Wiggensbacher Engstler-Team mit Teamchef Franz Engstler (50), der auch als Fahrer Meriten einheimste.

WTCC (Tourenwagen-Weltmeisterschaft) Erst Ende November ist das Team vom letzten Rennen aus Asien zurückgekommen. Im Gepäck war Erfreuliches: ein Meistertitel und ein dritter Platz in der Privatfahrerwertung. Zwei BMW hatten die Wiggensbacher am Start, mit denen Franz Engstler und Kristian Poulsen (36/Dänemark) eine turbulente Saison hinlegten. Poulsens Können wurden am Ende der Saison mit dem Weltmeistertitel der Privatfahrer belohnt, Engstler wurde dritter. In Oschersleben gelang dem Teamchef allerdings eine WTCC-Premiere: Als erster und bisher einziger Privatfahrer holte er beim Deutschland-Rennen den Gesamtsieg. 'Es war so ein unbeschreibliches Gefühl. Meine Frau und mein Sohn waren dabei und feierten mit mir den Sieg. Ein Highlight in meiner Rennfahrerkarriere', erinnert sich Franz Engstler gerne an den 31.

Juli. 'Ich bin so stolz auf das gesamte Team', so Engstler weiter.

ADAC Procar Serie Auch hier ging der Titel durch BMW-Fahrer Johannes Leidinger (24) aus Nalbach/Mosel an das Engstler-Team. 'Er hat sich mit konstanten Leistungen und zahlreichen Siegen den Titel verdient. Ich bin richtig stolz', so Teammanager Kurt Treml. Auch die Teamwertung gewann die Mannschaft aus dem Oberallgäu.

ADAC GT Masters Für das Team Engstler kämpften zwei Alpina B 6 aus Buchloe um Punkte. Florian Spengler teilte sich mit verschiedenen Fahrern das Cockpit, am Steuern des 'Profi-Autos' saßen Dino Lunardi (Frankreich) und Alexandros Margaritis (Griechenland). Höhepunkt beim Finale in Hockenheim: Die beiden holten sich den Meistertitel bei den Fahrern, das Team wurde Zweiter in der Mannschaftswertung.

Ausblick 'Drei Rennserien und fünf Meistertitel – Zahlen die für sich sprechen und ein Ansporn für die nächste Saison sind', sagen Franz Engstler und Kurt Treml. Dass Engstler selbst wieder in der WTCC an Start gehen wird, steht bereits fest. 'Wir werden auch wieder ein zweites Auto einsetzen', so der Teamchef. Die weiteren Projekte seien derzeit in der Planungsendphase, Fahrergespräche würden geführt. Sicher scheint, dass das Team auch wieder in der ADAC Procar mit von der Partie sein wird. Außerdem soll die Nachwuchsförderung verstärkt werden. 'Das ist mir ein ganz großes Anliegen, dass ich meine Erfahrungen der letzten Jahrzehnte an junge Fahrer weitergebe', sagt Engstler.

Alle Infos rund um den Rennstall unter www.engstler-motorsport.de

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