Abschluss
Polizei zieht nach dem dritten Blitzmarathon und der Schwerpunktwoche Geschwindigkeit Bilanz

Nachdem mit dem gestrigen Donnerstag um 24.00 Uhr die Schwerpunktwoche 'Geschwindigkeit' in Bayern endete, zieht das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West nun Bilanz. Im Rahmen des bayerischen Blitzmarathons vom 16. bis zum 23. April wurde an 72 Messstellen etwa 720 Stunden kontrolliert.

Dabei wurden im Präsidialbereich über 80.150 Fahrzeuge an den stationären Geschwindigkeitsanlagen gemessen, wovon etwa 2.150 Verkehrsteilnehmer beanstandet wurden. Hinzu kommen rund 950 Beanstandungen von Verkehrsteilnehmern, die mittels Handlasergerät gemessen wurden.

Damit lag die Beanstandungsquote (rund 2,7 Prozent bei stationärer Messung) etwas über den Zahlen des eigentlichen Blitzmarathons vom 16. April, aber noch immer etwas unterhalb der sonstigen Quote, die während der alltäglichen Messungen (Beanstandungsquote rund 3,5 bis 4 Prozent) festzustellen ist.

Das Ergebnis zeigt, dass die angekündigten Geschwindigkeitsmessungen in das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer rückten, aber dieser Trend abseits des bundesweiten Kontrolltags bereits etwas nachließ. Insofern wird die Polizei auch weiterhin auf regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen setzen, um mit der überhöhten, bzw. nicht angepassten Geschwindigkeit eine der Hauptunfallursachen bekämpfen zu können.

Neben den Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden insgesamt 459 andere Verstöße beanstandet. Beim überwiegenden Teil handelt es sich hierbei um Verwarnungen (335) – darunter fallen jedoch auch 17 Strafanzeigen, welche von den Beamten eingeleitet wurden.

Eine sehr erfreuliche Entwicklung ist im Bereich von festgestellten Alkohlfahrten zu verzeichnen. Dieses Jahr waren mit neun Verstößen fünf Personen weniger alkoholisiert am Steuer unterwegs als im vergangen Jahr. Eine leichte Zunahme gab es bei Fahrten unter berauschen Mitteln, hier stieg die Zahl der Beanstandungen von zwei auf vier.

Für die höchste gemessene Geschwindigkeit sorgte ein 47-jähriger Porschefahrer aus dem Landkreis Günzburg, der am Mittwochabend auf der Kreisstraße GZ 17 bei Goldbach mit 186 km/h gemessen wurde. Den Fahrer erwartet nun ein dreimonatiges Fahrverbot sowie ein Bußgeld in Höhe von 1.200 Euro.

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