Vorbereitungen
Zum Schnapszahl-Jubiläum schlängelt sich wieder Gaudiwurm durch Dietmannsried

Was ganz Besonderes soll der Faschingsumzug zum 44-jährigen Bestehen der Faschingsgesellschaft Dietmannsried am Sonntag werden. Und deshalb legen sich die Wagenbauer auch besonders ins Zeug. Seit Monaten wird geklopft, gehämmert, gemalt, gestaltet, damit die Besucher des Umzugs ab 13.30 Uhr spektakuläre Überraschungen erleben können.

Mehr als 70 Gruppen mit gut 1500 Teilnehmern haben sich bei Präsident Manfred Müller angemeldet - ein Spektakel, das organisiert werden will. Ob Genehmigungen vom Landratsamt, Überprüfung der Festwagen auf ihre Sicherheit hin oder Ausweisung von genügend Parkplätzen - zu regeln gibt es vor und zum Umzug eine Menge. Müller verspricht ein buntes Treiben, sind doch Vertreter von der alemannischen Fasnacht über den rheinischen Karneval bis hin zu Allgäuer Traditionen dabei.

Gut in der Zeit liegt mit ihrem Wagenbau eine der größten Gruppen, der «Dietmannsrieder Duranand». Der «zusammengewürfelte Haufen» besteht aus etwa 60 Frauen, Männer und Kindern aller Altersgruppen und hat sich ausschließlich zum Bau von Faschingswagen gefunden.

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Weil in Dietmannsried je nach Lust und Laune alle fünf bis sechs Jahre ein Umzug organisiert wird, hatten die Mitglieder von «Duranand» Zeit, sich ein gutes Motto für ihren Beitrag einfallen zu lassen. Das Thema wird natürlich nicht vorher verraten. Aber es wird eine schaurig-schöne Gruppe mit Feuer und Rauch, Dramatik und Galgen. Seit Mitte Oktober sind an den Wochenenden um die 30 Männer in der großen Scheune, die ihnen ein Landwirt zur Verfügung gestellt hat, am Werk und auch die Frauen sind mit dabei, wenn es um Malerarbeiten und Kostümeschneidern geht. Da sind die «Duranand»-Leute froh, dass in ihren Reihen viele Talente schlummern: «Von der Kreativabteilung über Sicherheit und Technik bis zur Bauabteilung ist alles dabei», berichtet Adolf Bircheneder. Zum «Capo» haben die Männer den 13-jährigen Christian Mayer erkoren: «Was der handwerklich drauf hat, ist unglaublich». </p>

Seit Dreikönig sind die Mitglieder der Fußballabteilung des TSV Dietmannsried am Werk. Zuerst hatten sie ein kommunalpolitisches Thema im Auge, ließen aber dann doch die Finger davon: «Da wären vielleicht welche arg beleidigt gewesen», kann sich Günther Stauffer vorstellen.

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Ohne Förderer nicht machbar</p>

Also stürzte man sich auf die Fußball-WM in Katar und nimmt den «Blödsinn» dieser Vergabe und die Vorwürfe der Bestechung kräftig auf die Schippe. Wie alle Gruppen sind die Fußballer vielen Sponsoren und Helfern dankbar: «Ohne die Förderung durch so viele Dietmannsrieder wäre der Umzug gar nicht machbar», sind sie sich sicher.

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