Energiewende
Wiggensbach heizt bald gemeindeeigene Gebäude mit Rapsöl

Weg von den fossilen Brennstoffen, mit regenerativer Energie die Wertschöpfung vor Ort behalten: Dies befürworteten Wiggensbachs Gemeinderäte bereits in der Sitzung am 6. Juni. Damals stellte Stefan Gehrer, Geschäftsführer der «Nahwärmeversorgung Wiggensbach GmbH», sein Konzept zur Versorgung der gemeindlichen Gebäude im Ortskern (Rathaus, Gasthaus «Zum Kapitel», Wohn- und Geschäftshäuser) vor.

Nach eingehender Prüfung der Rahmenbedingungen halten die Bauverwaltung und weitere Fachleute das Projekt für wirtschaftlich und risikolos. Die Räte votierten in der jüngsten Sitzung nun einstimmig für den Abschluss des angebotenen Wärmeliefervertrages mit der << Nahwärmeversorgung Wiggensbach GmbH >>. Dieser sieht explizit heimisches Rapsöl als Brennstoff vor, das Stefan Gehrer aus dem Raum Biberach bezieht. Bürgermeister, Thomas Eigstler, sieht darin einen << kleinen Beitrag zur Energiewende >>.

Auch Geld wird gespart

Die Heizzentrale im Gasthaus << Zum Kapitel >> verbrauchte für die gemeindlichen Gebäude bisher durchschnittlich 63 000 Liter Heizöl im Jahr. Ausgehend vom aktuellen Ölpreis ließen sich durch den Anschluss an die Nahwärmeleitung jährlich 6750 Euro einsparen, wurde den Räten vorgerechnet.

Das vorhandene Heizsystem kann zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen weiterhin betrieben werden.

Angeschlossen an die << Nahwärmeversorgung Wiggensbach >> sind auch das Seniorenheim Kapellengarten und das Sportheim beim Max-Swoboda-Stadion. In diesem Frühjahr wurde die Nahwärmeleitung darüber hinaus an ein privates Wohnhaus mit sechs Wohneinheiten in die Kürnacher Straße weitergeführt. Von dort wird die Wärmeleitung in die Heizzentrale des Gasthauses << Zum Kapitel >> gezogen. Für die Gemeinde entstehen dabei keine weiteren Anschlusskosten.

Laut Beschluss des Bau- und Umweltausschusses werden in diesem Jahr folgende Straßenzüge im Außenbereich saniert: jeweils größere Straßenabschnitte im Bereich der Ortsverbindungsstraßen nach Blenden und zwischen Riedlingen und Trunzen. Mit einer Gegenstimme bestätigte das Gremium diese Maßnahmen. Der Auftrag wird an den günstigsten Bieter vergeben, die Arbeiten beginnen im Herbst.

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