Inszenierung
Schon gewusst...? - 18 interessante Fakten zu den Freilichtspielen Altusried

Es ist Freitagabend, 20:30 Uhr. Ein lauer Sommerabend. Die Freilichtspiele Altusried sind für die heutige Aufführung ausverkauft. Ein Licht geht auf der Bühne an, die Zuschauer verstummen. Robin Hood beginnt auf der Freilichtbühne Altusried. Alle Augen richten sich auf die Anfangsszene.

Was hinter der Bühne in der Zwischenzeit passiert, sehen die Zuschauer nicht. Auch nicht, wie viel Vorbereitung, Arbeitszeit, ehrenamtlicher Einsatz in Robin Hood stecken. Das ist auch gut so. Das, was die Zuschauer in den Szenen zu sehen bekommen, ist das Endprodukt aus monatelanger harter Arbeit. Einige Zahlen sollen einen Eindruck von dieser Gemeinschaftsleistung der Altusrieder vermitteln:

  • Von Anfang Januar bis zur Premiere im Juni haben die Darsteller an rund 110 Tagen geprobt. Das heißt, sie haben an über zwei Drittel der Tage in diesem Zeitraum geprobt.
  • 560 Menschen wirken auf der Bühne und im Hintergrund an dem Stück mit.
  • Das sind über zehn Prozent der Bewohner von Altusried.
  • Etwa 500 Spielerinnen und Spieler stehen auf der Bühne.
  • Die jüngste Schauspielerin ist einen Monat alt.
  • Die Älteste ist 81 Jahre alt.
  • Jeder bekommt pro Probe beziehungsweise Vorstellung zwei symbolische Euro.
  • Das Stück inszenieren Laien. Familie und Beruf laufen nebenher.
  • 25.000 Wörter, das sind 90 Seiten Text: Die Darsteller und Darstellerinnen können sie im Schlaf.
  • 35 Musiker sitzen während der Aufführung im Orchestergraben und machen Live-Musik.
  • Weitere 35 Musiker sind auf "Reserve". Es gibt also Ersatz, wenn sich zum Beispiel die Harfen-Spielerin das Handgelenk bricht.
  • Die Stücke hat Komponist Rainer Bartesch eigens für den Altusrieder Robin Hood geschrieben.
  • Eine Stunde und 20 Minuten umfasst das Musikwerk insgesamt.
  • Das ungewöhnlichste Instrument: Eine Gläserharfe, Marke: Eigenbau. Sie besteht aus einzelnen handelsüblichen Gläsern und umfasst zwei Oktaven. Die Dirigentin hat 300 Gläser testen müssen, bis das Instrument stimmte.
  • 600 Quadratmeter Rollrasen, 400 Kubikmeter Kies, zehn Kilogramm Schrauben und ein Kilometer Holzbretter sind in der Bühne verbaut.
  • Die Bühne ist 4.500 Quadratmeter groß. Das entspricht der Fläche von knapp vier Dreifach-Turnhallen.
  • Die Schauspieler haben bei den Kampfszenen ein Kreuz, zwei Dolche, sieben Kampfstöcke, 22 Bögen und 39 Schwerter im Einsatz. Außerdem verwenden sie Waschbretter und Serviertabletts.
  • Die Bogenschützen haben während der gesamten Probenzeit zwei Pfeile verloren. 41 Holz- und vier Carbonpfeile haben sie zerschossen.
Autor:

Larissa Pucher aus Kempten

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