Special Straßenbauprojekte im Allgäu SPECIAL

Investitionen
Etliche Millionen Euro für den Straßenbau

Mehrere Millionen Euro schwere Aufträge für Straßenbauten hat der Bauausschuss des Landkreises vergeben. Gestern und heute besichtigt Landrat Gebhard Kaiser den Fortschritt der aufwändigen Projekte.

Gestern war der Kreischef mit Bürgermeister Heribert Kammel und Baufachleuten der Verwaltungen an der Kreisstraße zwischen Altusried und Wiggensbach. Der erste Abschnitt reicht vom südlichen Ortsrand Altusrieds (Höhe Freilichtbühne) bis Wäschers. Mit 1,27 Millionen Euro hat ein Unternehmen aus Memmingen das günstigste Angebot für den Auftrag abgegeben und liegt sogar rund 100000 Euro unter der Kostenschätzung des Landratsamtes.

Die eigentlichen Erdarbeiten dort sind weitestgehend abgeschlossen, hierzu wurden rund 22000 Kubikmeter Boden bewegt. Zurzeit werden schwerpunktmäßig die neuen Entwässerungsleitungen sowie die Kabel für Telekom und Allgäuer Überlandwerk eingebaut - in Teilbereichen wird schon das Feinplanum mit Frostschutzkies hergestellt; die Pflasterarbeiten starten ebenfalls noch diese Woche.

Insgesamt liegt die Baustelle mehr als im Zeitplan, die Gesamt-Fertigstellung (vertraglich Ende Oktober) könnte noch im September erfolgen. << Und für Besucher der Freilichtspiele aus Wiggensbach kann die Strecke wohl schon Mitte Juli befahren werden >>, hofft Bürgermeister Kammel.

Viel investiert der Kreis auch ins Millionengrab Riedbergpass: Für 2,43 Millionen Euro baut eine Firma aus Durach ein rund 580 Meter langes Teilstück aus. Es geht insbesondere um weniger enge Kurven und eine harmonische Linienführung. Zudem wird dort eine Wechsel-Verkehrszeichenanlage installiert. Sie ermöglicht es, je nach Verkehrs- und Wetterlage Zeichen (etwa Tempo oder Kettenpflicht) anzuzeigen. Darauf kann die Straßenmeisterei zugreifen und reagieren.

Das gute Wetter nutzten auch die Bauarbeiter an der Gunzesrieder Steige: Auf sechs Meter Breite wird der 1,1 Kilometer lange Abschnitt auf der Kreisstraße 27 seit Oktober ausgebaut. Die Kostenschätzung lag bei 2,88 Millionen Euro.

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