Etat
Dietmannsried investiert Millionen in Kanäle und Straßen

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Bürgermeister Hans-Peter Koch freut sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung über einen «super Haushalt 2011». Kein Wunder, die Gemeinde kommt heuer voraussichtlich ohne neuen Kredit aus und investiert rund 4,8 Millionen Euro.

Insgesamt hat der Haushalt ein Volumen von 15,6 Millionen Euro. Angesichts der erfreulichen Zahlen bleibt nach der Präsentation des Zahlenwerks durch Kämmerer Christian Götsch (vor leeren Besucherreihen) eine kontroverse Diskussion im Gemeinderat aus.

Warum siehts finanziell gut aus? Laut Götsch wurden einige Baumaßnahmen, die für letztes Jahr vorgesehen waren (und für die das Geld bereitlag), auf heuer verschoben. Den größten Einnahmebatzen beschert allerdings nach wie vor die Einkommenssteuer (3 Millionen Euro).

Die befürchteten Auswirkungen der Wirtschaftskrise sind laut Götsch nicht eingetreten. Auch die Gewerbesteuer bleibt mit 1,4 Millionen auf einem mit 2010 vergleichbaren Stand. Vom Land gibts zudem heuer 1,14 Millionen Euro sogenannte Schlüsselzuweisungen.

In was wird investiert? Wasserversorgung (364000 Euro), Entwässerung (1,6 Millionen) und Straßenbau (1,2 Millionen) machen über 60 Prozent der Investitionen im Vermögenshaushalt aus. «Da kommt eine Herkulesarbeit auf uns zu,» kommentierte Bürgermeister Koch.

Wo fließt noch Geld hin? Dietmannsried zahlt 2,61 Millionen Euro Umlage an den Landkreis, die Personalkosten (alle Bereiche) verschlingen 2,15 Millionen. In die Festhallen Dietmannsried und Probstried muss die Gemeinde nach wie vor investieren (Einnahmen von 80 000 Euro stehen voraussichtlich Ausgaben von 248 000 gegenüber).

Ins Freibad Dietmannsried steckt Dietmannsried 77 000 Euro (erhoffte Einnahmen: 40 000). Erstmals sind 14500 Euro «Mastenentschädigung für Landwirte» vorgesehen (für die Mehrarbeit beim Mähen um Strommasten).

Ausblick: Gedanken über die Siedlungsentwicklung macht sich Bürgermeister Hans-Peter Koch. In den gemeindlichen Baugebieten gebe es derzeit nur noch zwei freie Bauplätze.

Voran gehen soll es im Gewerbepark Ost, neben der A 7: Die Bauarbeiten sollen in wenigen Wochen beginnen. Die Gemeinde verfügt derzeit laut Koch über 1,6 Millionen liquide Mittel. Sein Fazit: «Wir sind nicht unzufrieden.»

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