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Altusrieder Anwohner wehren sich gegen geplanten Gebäudekomplex neben dem Friedhof

Auf der grünen Fläche sollte ursprünglich der Friedhof (rechts) erweitert werden. Mit dem neuen Plan sind die Anwohner nicht einverstanden.
  • Auf der grünen Fläche sollte ursprünglich der Friedhof (rechts) erweitert werden. Mit dem neuen Plan sind die Anwohner nicht einverstanden.
  • Foto: Bayern Atlas
  • hochgeladen von Camilla Schulz

Auf 2.700 Quadratmetern soll auf einer Fläche südlich des Altusrieder Friedhofs ein dreiteiliger Gebäudekomplex stehen. Ein ortsansässiger Investor möchte dort Ferienwohnungen, Gästezimmer und Eigentumswohnungen errichten. 

Die Anwohner sind von den Plänen nicht begeistert und äußern sich laut Allgäuer Zeitung gegenüber Bürgermeister Joachim Konrad kritisch. Ein Anwohner bemängelte nach der jüngsten Gemeinderatssitzung, dass die Gebäude zu hoch seien und die tatsächliche Höhe im Modell von Architekt Marco Hippmann nicht ersichtlich sei. Als er dort gebaut habe, sollte die Grünfläche mal ein Friedhof, also ein ruhiges Areal werden. Er und auch andere Anwohner haben in den vergangenen Wochen Briefe ins Rathaus geschickt. Auch Unterschriften gegen das Projekt würden gesammelt. Laut dem Anwohner ist der Initiator jemand, dessen Schlafzimmerfenster sich genau gegenüber der geplanten Tiefgaragen-Einfahrt befindet. In diesem Fall ist der zu erwartende Verkehrslärm der Kritikpunkt.

Laut Jonathan Bitsch, Planer vom Lindauer Büro Sieber,  müsse man wegen der geplanten Tiefgarage und der überirdischen Stellplätze am Tag mit durchschnittlich sieben Fahrten pro Stunde und in der Nacht mit einer Fahrt pro Stunde rechnen. Das führe nicht zu Überschreitungen. Die Spitzenpegel, die durch das Zuschlagen von Autotüren entstehen können, seien aber teilweise zu hoch.  Wie die AZ berichtet, dürfte deshalb nur ein Teil der oberirdischen Parkplätze nachts genutzt werden.

Bürgermeister Konrad versichert den Anwohnern, dass alle Einwände aus der Bevölkerung gesammelt und im Zuge der öffentlichen Auslegung analysiert und Ernst genommen werden. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 02.12.2019.

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