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all-in.de-Aprilscherz 2014: Snowdome Allgäu in Bad Grönenbach in Planung

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Viele haben es schnell gemerkt: Bei der Planung eines Snowdomes bei Bad Grönenbach handelt es sich um den Aprilscherz von all-in.de im Jahr 2014. Vielen Dank an dieser Stelle an Bernhard Kerler, den Bürgermeister von Bad Grönenbach, der den Spaß mitgemacht hat!

Seit 2010 schicken wir unsere User jedes Jahr in den April. Wie in den Jahren zuvor haben wir einen Politiker dazu eingeladen, uns dabei zu unterstützen. Manche haben die Geschichte geglaubt, die Reaktionen waren unterschiedlich. So kennen wir das auch aus den letzten Jahren zu Aprilscherzen wie "Dialektverbot an Allgäuer Schulen" oder "Das Allgäu wird eigenständiger Regierungsbezirk". In einer Übersicht finden Sie die , viel Spaß beim Anschauen.

Hier ist die Geschichte, die wir Ihnen heuer aufgetischt haben:

Südlich von Bad Grönenbach soll bis 2017 ein großer Snowdome entstehen - ein Millionen-Projekt für die Unterallgäuer Gemeinde. Besonders erfolgversprechend ist das Projekt, wenn man an den letzten Winter denkt.

Die absolute Schneesicherheit in den Allgäuer Skigebieten gehört bereits jetzt teilweise der Vergangenheit an. Darunter könnte in Zukunft das Image des Allgäus als Skiregion in Deutschland stark leiden.

Die Lösung hat Bad Grönenbach: Hier soll der "Snowdome Allgäu" entstehen nach den Vorbildern, wie sie schon seit Jahren erfolgreich Alpincenter Hamburg-Wittenburg betrieben werden. Der Bad Grönenbacher Bürgermeister Bernhard Kerler sieht in seiner Gemeinde für dieses Vorhaben großes Potential. Hier können Allgäu-Urlauber ganzjährig Skifahren.

"Durch die verkehrsgünstige Lage Bad Grönenbachs im Autobahnkreuz der Nord-Süd-Verbindung A7 und der ost-westlich verlaufenden A96 herrschen beste Bedinungen", so Kerler. Der nahegelegene Allgäu Airport spielt ebenfalls eine große Rolle: Hier rechnet die Gemeinde damit, dass sowohl für ausländische Besucher als auch für Tagesgäste aus innerdeutschen Städten die Attraktivität eines Allgäu-Besuches steigt. Das Potential an Besuchern pro Jahr liegt nach Berechnungen des mit der Marktanalyse beauftragten Stuttgarter Planungsbüros "im sechsstelligen Bereich".

Finanziert wird das Millionenprojekt vor allem vom russischen Investor Maksim Leporow. Er hat bereits vergleichbare Projekte in Dubai und Osteuropa finanziert. Wie dieser Kontakt zustande kam, darüber schweigt sich Bürgermeister Kerler momentan aus, genau wie über die zu erwartenden Baukosten. Wichtig sei für ihn lediglich, dass damit die Zukunftsfähigkeit Bad Grönenbachs sichergestellt sei. "Wir haben hier große Chancen auf 200 bis 300 nachhaltige und vor allem ganzjährige Arbeitsplätze", so das Gemeindeoberhaupt. Das sei besonders in den Wintermonaten nicht zu unterschätzen, wenn sich die Entwicklung der Schneesicherheit weiterhin so negativ gestalte.

Ein erster Entwurf der Architekten sieht eine Skihalle mit einer Gesamtgröße von ca. 25.000 Quadratmetern vor. Auf einer Piste von rund 320 Metern Länge und 65 Metern Breite sollen sowohl geübte Fahrer als auch Anfängern ausreichend Platz finden. Ein Teller-Lift, ein Schlepplift und der 3er-Sessel-Lift bringen die Skifahrer und Snowboarder nach oben. Skiverleih und -verkauf, ein Restaurant im Stil einer original Allgäuer Skihütte, eine Aprés-Ski-Partyzone, alles wie im "echten" Skigebiet. Darüber hinaus gibt es bereits Überlegungen, wie man die Anlage zum gigantischen Freizeitpark ausweiten könnte: Kartbahn, Kino, Bowlingcenter, alles scheint momentan möglich. Dafür braucht es allerdings weitere Investoren.

Die Fläche, auf der der "Snowdome Allgäu" entstehen soll, hat die Gemeinde schon seit längerem gepachtet, um sie für die eigene Wirtschaft zu nutzen. Mit dem Bau eines Snowdomes ist nun ein rentables Projekt in Sicht. Das Gelände bietet sich an, weil es nicht weit von der A7 entfernt liegt, kaum Anwohner hat und genügend Raum für Parkplätze und weitere Expansionsmöglichkeiten bietet.

Wenn alles glattläuft, könnte der Spatenstich bereits in der zweiten Jahreshälfte 2015 erfolgen. Die Eröffnung wünscht sich Bürgermeister Kerler für den Saisonstart in die Wintersaison 2017. Das wäre nach den Erfahrungen mit den anderen Snowdomes "zeitlich machbar und sehr passend".

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