Volksbegehren Artenvielfalt: Oberallgäuer Bauern sehen sich beim Landfrauentag in Fischen als Opfer der Bienenretter

14. Februar 2019 07:40 Uhr von Stefanie Gronostay
tatt „Rettet die Bienen“ forderte Kreisbäuerin Monika Mayer beim Landfrauentag „Rettet die Bauern“.
tatt „Rettet die Bienen“ forderte Kreisbäuerin Monika Mayer beim Landfrauentag „Rettet die Bauern“.
Gronostay

„Es reicht. Jetzt ist es wirklich genug“. Die Oberallgäuer Kreisbäuerin Monika Mayer vom Bayerischen Bauernverband ist sauer. Sauer darüber, wie in den vergangenen Wochen mit den Bauern umgegangen worden sei. „Rettet die Bauern“, steht auf einem Schild, das sie in die Höhe reckt. „Rettet die Bauern vor täglich neuen Schuldzuweisungen und Anklagen“, kritisiert Mayer das Volksbegehren zur Artenvielfalt. „Rettet die Bienen“ war das Hauptthema beim Landfrauentag in Fischen. Dort bekannte auch Landrat Anton Klotz: „Ich habe mich nicht dafür eingetragen, weil es zu einer Belastung der Landwirtschaft werden wird.“ Worüber sich die Bäuerinnen aufregen: Im Volksbegehren „Rettet die Bienen“ werde die konventionelle Landwirtschaft als eine der Hauptgründe für das Insektensterben angeführt. So forderten die Initiatoren des Volksbegehrens, dass der Ökolandbau bis 2030 verdreifacht werden soll. Zudem sollten 13 Prozent von Wiesen und Äckern bis 2027 nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden. Gegen das Volksbegehren hat sich auch der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes, Alfred Enderle in einem Podcast ausgesprochen. Unterstützt wird das Volksbegehren dagegen vom ÖDP-Kreisvorsitzende Roland Brunhuber

Den kompletten Artikel finden Sie in der Donnerstagsausgabe des Allgäuer Anzeigeblatts vom 14.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie