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Artikel: Unterstützung für Eltern in Not

6. Februar 2008 00:00 Uhr von Allgäuer Zeitung

MamaBabyHilfe Start des Projekts in Memmingen und dem Unterallgäu

Memmingen/Unterallgäu | fe | Eine Hilfe für Eltern, denen in den ersten drei Lebensjahren der Kinder alles über den Kopf zu wachsen droht, will das Projekt 'MamaBabyHilfe' sein. Zwei Sozialpädagoginnen der katholischen Jugendfürsorge werden sich um die Familien kümmern. Ziel ist es laut Christoph Lochner, Leiter des Erziehungs- und Jugendhilfeverbundes (EJV) Memmingen-Unterallgäu, ein 'Frühwarnsystem' zu schaffen. Möglichst zeitig wolle man die Beziehung zwischen Eltern und Kind positiv beeinflussen.

Heidrun Kornegger-Tausch vom EJV erläutert, dass die 'MamaBabyHilfe' nach dem Prinzip der Freiwilligkeit funktioniere. Eltern würden selbst entscheiden, ob sie die kostenlose und nicht an eine Konfession gebundene Unterstützung in Anspruch nehmen wollen.

Jetzt wurde der offizielle Startschuss für das Projekt gegeben. Für die beteiligten Partner unterzeichneten Landrat Hans-Joachim Weirather, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und Prälat Günter Grimme von der katholischen Jugendfürsorge die Verträge. Gut die Hälfte der Gesamtkosten von 50 000 Euro übernimmt der Landkreis. Die Stadt Memmingen zahlt ein gutes Drittel, rund zehn Prozent steuert die katholische Jugendfürsorge bei.

Auch in wirtschaftlicher Hinsicht lasse sich die Beteiligung an dem Projekt gut begründen, so Landrat Hans-Joachim Weirather: Spätere Hilfsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche wie Heimaufenthalte seien wesentlich teurer als eine frühe Unterstützung.

Kontakt Nähere Informationen zum Projekt 'MamaBabyHilfe' unter Telefon (08331) 927640 oder (08261) 3757.