Günstiges Kaminholz finden
So finden Sie günstiges Kaminholz – 3 Tipps!

Redaktioneller Hinweis: Dies ist ein Heimatreporter-Beitrag. Er spiegelt die Meinung des Verfassers wider.

Buchenholz brennt am schönsten. Es lässt sich auch gut anzünden, hält lange vor, entwickelt viel Glut und gilt als bestes Kaminholz. Weiche Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Douglasie und Kiefer verbrennen schnell. Sie sind aufgrund ihres recht hohen Hartgehaltes gut zum Anzünden geeignet. Eiche als Kaminholz heizt gut, aber wer einen schönes Flammenbild haben möchte wird wohl enttäuscht werden und sollte eher Buche oder Birke als Brennholz kaufen.

Die effiziente Glutdauer schwankt bei kleinen und normal großen Holzbriketts zwischen 1 bis 2 Stunden, die achteckigen Stangenbriketts können die Glut bis zu 5 Stunden halten. Rindenbriketts sind unter den Holzbriketts die mit Abstand längsten Gluthalter.

Grundsätzlich brennt Weichholz schneller als Hartholz. Zu Weichhölzern zählen beispielsweise Fichte, Kiefer und Birke. Diese haben eine geringere Darrdichte 0,55 g/cm³ und können durch die bessere Durchlüftung auch schneller verbrennen. Nasses Holz verbrennt natürlich langsamer. Verbrennt zu feuchtes Holz, setzen sich vermehrt Rußpartikel direkt an der Feuerraumscheibe ab. Übermäßiger Wasserdampf kondensiert im Rauchrohr und im Schornstein, was Versottung und Glanzruß zur Folge hat.

Im Bundesimmissionsschutzgesetz wird exakt definiert, wie viel Restfeuchte im Holz bei der Verbrennung enthalten sein darf. Während eine Feuchte von bis zu 15 Prozent auch im praktischen Sinne unbedenklich ist, liegt der rechtliche Grenzwert bei 25 %.

Holz, das mit Öl behandelt oder in irgendeiner Form lackiert, beschichtet oder imprägniert wurde, ist nicht zur Verbrennung im Kaminofen geeignet. Farben und Lacke sind chemisch zusammengesetzt und setzen somit unter großer Hitzeeinwirkung Dämpfe frei, die niemand freiwillig einatmen würde.

Tipp 1: Im Sommer für den Winter eindecken!

Kaufen Sie Ihr Brennholz am besten von Juni bis November. In diesem Zeitraum sind die Preise erfahrungsgemäß am günstigsten. Sonst sollten Sie immer im Sommer schon anfangen Preise zu vergleichen. Warum der Brennholz-Einkauf im Sommer immer am günstigsten ist? Im Sommer haben viele Händler noch Bestand vom letzten Winter da. Dieser Überbestand muss verkauft werden, deshalb sinken die Preise gerne mal um bis zu 20% zum Winterpreis. Da die Heizkosten in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind, ist ein Vergleich der Brennholzpreise umso bedeutsamer. Deshalb sollte man sein Brennholz am besten rechtzeitig kaufen und entsprechend lagern.

Tipp 2: Die Region macht den Preis!

Kaufen Sie Ihr Brennholz in der richtigen Region ein, oft gibt es große Unterschiede von Händler zu Händler. Versuchen Sie frühzeitig viele Händler zu kontaktieren und die Preise zu verhandeln. Das Brennholz ist in der Regel etwas günstiger in Gegenden mit hohen Waldbeständen. Hier könnte man mit etwas Glück das passende Angebot und günstigeres Brennholz finden.

Tipp 3: Es darf auch etwas mehr sein!

Wenn Sie günstiges Kaminholz kaufen wollen, dann gleich in größeren Mengen. Meistens lassen sich die Händler gerne auf eine Verhandlung ein, wenn Sie etwas mehr Brennholz kaufen. Im Durchschnitt benötigt man für eine Saison, je nach Ofen, um die 3 Raummeter Kaminholz. Gerne dürfen es auch etwas mehr sein, eventuell braucht ihr Nachbar auch gleich Brennholz. So könnten Sie schnell 6 RM Brennholz bestellen und den Preis beim Händler sinken. Durch eine solche Bedarfsgemeinschaft können Sie schnell mal um die 5-10% sparen.

Wie sollte ich Brennholz richtig lagern?

Um Brennholz richtig zu lagern, sollte das Hauptaugenmerk auf dem Schutz vor Nässe liegen. Plätze unter herabreichenden Dächern sind für die Trocknung ideal. Am besten wählen Sie dafür die West- oder Südseite eines Hauses. Haben Sie diese Möglichkeit nicht, schützen Sie Ihren Holzstapel mit einem Dach.

In den Sommermonaten trocknet das Holz ohne Abdeckung am besten. Ab September sollte das Brennholz abgedeckt werden, um es vor Regen und Schnee zu schützen. Verwenden Sie dazu keine Plastikplane, da sich darunter sonst Feuchtigkeit staut und auch hier Schimmelgefahr droht.

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