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Was passiert mit Kemptens Künstlercafé?

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Ehemals als Übergangslösung gedacht, konnte sich das 'Künstlercafé' schnell in Kemptens Innenstadt etablieren. Ausstellungen, Konzerte, regelmäßige Tatort 'Public-Viewings' und eine bunte Mischung der Gäste haben etwas Neues entstehen lassen: Subkultur.

Das Problem: Durch den Status der Übergangslösung wurden in den letzten Jahren dringend notwendige Sanierungsarbeiten nicht ausgeführt und so ist mit den Jahren ein regelrechter Reparaturstau entstanden.

Die Betreiber des 'Künstler', Marc Först und Tommy Leibfried sehen die Notwendigkeit genau, wie die Stadt Kempten. 'Wir stehen in engem Kontakt zur Stadt und auch zum Oberbürgermeister', sagt Först. 'Wir sind uns einig, dass hier etwas passieren muss und haben auch schon Konzepte entwickelt, mit denen es weitergehen könnte'.

Först und Leibfried denken an regelmässige Ausstellungen und vielleicht sogar eine Nutzung der oberen Stockwerke als Jugendherberge, damit Kemptens Alternativprogramm bestehen bleiben kann.

Was ist Kultur wert?

Die Stadt, der das Haus gehört, hat ein Problem: auf der einen Seite ein buntes kulturelles Angebot, das sich selbst erschaffen hat, auf der anderen Seite hohe Kosten für die Sanierung.

Mit einem Verkauf an einen Investor wäre die Stadt gleich zwei andere Probleme los: Durch den Verkauf kämen Gelder in die Stadtkasse und die notwendige Sanierung müsste der Käufer übernehmen. So würde auch die Ausgabenseite nicht belastet.

Wohl aber das Verhältnis zu den Bürgern Kemptens. Laut einer Umfrage der Allgäuer Zeitung spricht sich ein Großteil der Kemptener für den Erhalt des Künstlercafés in seiner jetzigen Form aus.

Auch Stadträtin Regina Liebhaber von der SPD ist, wie viele andere Stadträte auch, für den Erhalt des 'Künstler' am jetzigen Standort.

Das wünschen sich Först und Leibfried natürlich auch: 'Die Vielfältigkeit in Kempten ist es ja, was es hier so schön macht. Ohne das Künstlercafé würde ein wichtiger Teil Kemptens einfach fehlen'.

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