 |
Lesen Sie hier Woche für Woche interessante Geschichten über das Allgäu und darüber hinaus. Erleben Sie Menschen vor der Kamera und viele spannende Geschichten.
|
() | 11.03.2010 11:17 Uhr
Der Schluck aus der Flasche
Leuchtende rote, grüne oder gelbe Spülmittel üben auf Kinder einen besonderen Reiz aus
Kleinkinder und Säuglinge erkunden ihre Umgebung mit allen Sinnen und sind sich dabei keiner Gefahren bewusst. Leuchtend rote, grüne oder gelbe Spülmittel üben auf Kinder einen besonderen Reiz aus.
Sobald Sie Dinge festhalten können, kann es aus Neugier und Erfahrungsdrang schnell passieren, dass ein Schluck aus der Spülmittelflasche genommen wird. Schaumbildende Putz- und Waschmittel können allerdings lebensgefährlich werden, wenn sie in den Kindermund geraten. „Auf keinen Fall darf man den betroffenen Kindern in solchen Fällen Wasser zum Trinken geben, denn das verstärke die Schaumbildung noch. Auch sollte man das Kind nicht zum Erbrechen bringen“. Stattdessen muss möglichst schnell Hilfe unter der Notrufnummer 112 gerufen werden“, so Markus Adler, Rettungsdienstexperte der Allgäuer Johanniter. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kann man schon mal die Giftnotruf-Zentrale anrufen. Die für die Region Allgäu zuständige Giftnotruf-Zentrale in München hat die Telefonnummer 089/19240. Für eine schnelle Beratung sollte man die „W-Fragen“ beantworten können: Wer hat sich vergiftet? Womit? Wann kam es zur Vergiftung? Welche Vergiftungserscheinungen treten auf? Was wurde bereits unternommen? Grundsätzlich sollten Reinigungsmittel und andere Haushaltschemikalien außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt und gesichert werden.
|
Mediadaten Verbreitung Extra
|