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03.01.2013 · Allgäu

Stunde der Wintervögel 2013

Deutschlands größte Vogelzählung von Freitag, 4. Januar, bis Sonntag, 6. Januar

Vom 4. bis 6. Januar 2013 findet zum achten Mal die „Stunde der Wintervögel“ in Bayern statt. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) ruft Naturfreunde dazu auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden.


Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Sperlinge. Aber wo genau kommen sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden, wie wirkt sich der Klimawandel auf die Wintervögel aus und wie geht es den Feldvögeln? Der LBV erhofft sich durch die „Stunde der Wintervögel“ Ergebnisse darüber, ob sich „traditionelle“ Zugvögel wie das Rotkehlchen, der Star und der Hausrotschwanz als Folge des Klimawandels immer öfter den Zug in den Süden sparen, da das milde Wetter ihnen die Überwinterung in Bayern erleichtert.

Kohlmeise
KohlmeiseBild: LBV/Tunka
Außerdem macht sich der LBV große Sorgen um die Zukunft der Feldvögel, deren Bestände seit Jahren dramatisch zurückgehen. Arten wie Star, Feldsperling, Stieglitz und Goldammer geht es sehr schlecht, da sie immer weniger die für sie notwendigen Strukturen in der Kulturlandschaft vorfinden. Auch diese Feldvögel sind Wintergäste in bayerischen Gärten und an Futterstellen, so dass die Zählergebnisse der Stunde der Wintervögel auch in dieser Frage wertvolle Daten liefern können. Neben dem drastischen Rückgang der Amsel in Bayern, der auch dieses Jahr wieder einen der Zählschwerpunkte bei der Stunde der Wintervögel bilden wird, stellt sich die spannende Frage nach dem Sieger 2013. In den vergangenen Jahren lieferten sich der „Spatz“ (Haussperling) und die Kohlmeise stets ein äußerst knappes Duell um den ersten Platz, also bei der Frage nach dem häufigsten Wintervogel in Bayerns Gärten.

Entwicklung Vogelarten

Die „Stunde der Wintervögel“ ist eine der größten „Citizen-Science“-Aktionen Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise auf die Entwicklung der heimischen Vogelarten geben. Die Langzeitstudie liefert Naturschützern bis heute eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt.
Und so wird gezählt: Von einem ruhigen Plätzchen aus wird von jeder Art die jeweils gleichzeitig beobachtete Höchstanzahl notiert, die im Laufe einer Stunde entdeckt werden kann. Die Beobachtungen können per Post, Telefon am 5. und 6. Januar von 10 bis 18 Uhr unter 08 00/1 15 71 15 oder www.stunde-der-wintervoegel.de gemeldet werden. Einsendeschluss ist der 14. Januar 2013. Unter den Teilnehmern werden Preise verlost. Weitere Infos gibt es unter www.stunde-der-wintervoegel.de.
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Autor(ex).
Veröffentlichung03.01.2013
OrtAllgäu
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