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() | 05.08.2010 09:06 Uhr
Allgäu-Thriller mit Nebenwirkungen
„Hahnemanns Vermächtnis“ neu erschienen
Als Noah Gruber auf ein geheimes Rezeptbuch und ein Röhrchen Globuli stößt, beginnt für den Abiturienten aus Memmingen ein Abenteuer jenseits der Vorstellungskraft.

So lautet die Kurzbeschreibung des Inhaltes von „Hahnemanns Vermächtnis“, dem ersten Werk aus der Feder des Memminger Apothekers Alexander Bohn. In seinem 340 Seiten starken Thriller verknüpft er Verschwörungstheorien, den Wunsch nach Unsterblichkeit und eine gefährliche Lehre zu einer spannenden Handlung, in deren Mittelpunkt ein Memminger Abiturient steht – und die sogenannte Homöopsyché, eine heute weitgehend unbekannte Lehre, die laut Bohn wie die Homöopathie auf Samuel Hahnemann zurückgeht. „Auch wenn die Lehre seitens der konventionellen Wissenschaft verlacht wird, gibt es in ihr bemerkenswerte Ansätze“, resümiert Bohn. Die Erkenntnisse und Thesen, auf die er stieß, finden sich natürlich auch in seinem Roman wieder, für den Bohn zwei Jahre gebraucht hat: Den 53 kurzen Kapiteln sind jeweils kleine theoretische Abhandlungen vorangestellt. Im Roman ist es Hahnemann durch die Homöopsyché möglich, sein Bewusstsein und seine Erinnerungen in einer Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit zu konzentrieren. Diese Zubereitung injiziert er seinen Opfern, bemächtigt sich so ihrer Körper – und überlistet damit schlussendlich den Tod. In verschiedenen, teils historischen Persönlichkeiten überlebt Hahnemann viele Jahrhunderte, beeinflusst die Zeitgeschichte und geht für das Bewahren seines Geheimnisses über Leichen. Diesem Geschehen aus der Vergangenheit läuft die Handlung der Gegenwart entgegen: Noah Gruber, Memminger Abiturient und jüngster Spross einer Apothekerdynastie, stößt im Dachboden der heimischen Elefantenapotheke auf ein Buch mit der vergessenen Lehre und taucht in deren Geheimnisse ein. Zunächst nutzt er sein Wissen zu allerlei Streichen, bis Hahnemann auf seine Mitwisser aufmerksam wird. Dadurch geraten Noah, seine Freunde und sein Großvater immer wieder in gefährliche Situationen – bis am Ende die alles entscheidende Frage geklärt wird: Gelingt es, den Verbrecher rechtzeitig zu stoppen? Über Schauplätze wie Paris oder Los Angeles wird der Leser immer wieder an Orte im Unterallgäu und in Memmingen geführt – und schließlich zurück in die Elefantenapotheke. „Hahnemanns Vermächtnis“ ist in den Service-Centern der Allgäuer Zeitung sowie im Buchhandel erhältlich.
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Mediadaten Verbreitung Extra
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