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30.01.2013 · Grasgehren

Skicross Weltcup 2013: Interview mit Martin Fiala, Streckenbauer und Streckenorganisator

Interview

Skicross · Martin Fiala im Gespräch mit Thomas Weiß von der Sportredaktion der Allgäuer Zeitung.

Martin Fiala
Martin FialaBild: Thomas Weiß
Du bist ja lange Zeit selber Skicrosser gewesen und jetzt auf die andere Seite gewechselt, zu den FIS als Streckenbauer und Streckenorganisator. Du hast die Strecke hier in Grasgehren mitentworfen. Was sind die Besonderheiten?
 
Die Strecke hier lebt von den natürlichen Bodenwellen und dass man nicht so viele Landungen bauen muss. Das macht den Bau einfacher, und wir haben auch den Vorteil, dass wir aus den Erfahrungen des Weltcup von vor zwei Jahren viel lernen konnten und so die Strecke ein hervorragendes Rennen bieten wird.

Du kannst es mit am besten beurteilen. Die Premiere ist vor zwei Jahren gelungen, deswegen hat auch die FIS einen Doppel-Weltcup vergeben. Ist das eine Auszeichnung für die Obermaiselsteiner?
 
Absolut! Obermaiselstein ist, wenn ich die Historie der letzten vier Jahre verfolge, sicherlich einer der Top-Veranstaltungen gewesen. Von den Zuschauern und der Strecke her weiß auch die FIS, dass in Grasgehren der Weltcup in sehr guten Händen ist.

Es war ein Versuch vor zwei Jahren. Man hat damals die Leute auch kostenlos reingelassen. Dieses Jahr müssen die Zuschauer einen kleinen Betrag zahlen. Das zeigt, dass man die Sportart weiterentwickeln und auch professionalisieren will. Wo sieht du den Skicross momentan?  

Ich sehe den Skicross nach wie vor auf einem aufsteigenden Ast. Man merkt, dass die Hausaufgaben gemacht wurden und auch Kleinigkeiten langsam gemacht werden, um den Skicross dahin zu bringen, wo er sein muss.
 
Habt ihr von der FIS Erfahrungen, was die Zuschauerzahlen angeht, und merkt ihr, dass das Interesse steigt?
 
Es sind zwei Betrachtungsweisen. Einmal was die Fernsehpräsenz angeht und die Zuschauer bei der Piste. Die Auswertung ergab im letzten Jahr, dass das Interesse deutlich gestiegen ist. Bis auf Kitzbühel und die Hauptrennen im Weltcup ist man auf fast ähnlichem Niveau wie der Alpin. Was die Zuschauer im Skigebiet während des Rennens angeht, ist da sicherlich noch viel Potential vorhanden, aber Grasgehren ist auf einem gutem Weg.
 
Darf Martin Fiala, in seiner neutralen Position, den Deutschen noch die Daumen drücken?
 
Natürlich. Ich bin ja mit den meisten Jungs und Mädels vor ein paar Jahren noch selber gefahren. Insofern kenne ich sie persönlich mehr als die in anderen Lagern und drück natürlich weiterhin die Daumen.
 
Wie sieht du die Chancen der DSV-Athleten?
 
Ich glaub, dass bei den Jungs sehr viele vorne dabei sein werden, die auch bis ins Finale durchfahren und um Podestplätze kämpfen. Man hat es ja auch bei den Damen gesehen, dass Anna Werner zum ersten Weltcup gekommen ist und gleich gewonnen hat. Ich traue allen Mädels das gleiche zu.
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Artikelinfos
AutorThomas Weiß
Veröffentlichung30.01.2013
Aktualisierung27.09.2013 11:53
Ort Grasgehren
Schlagwörterskicross, interview, fis, weltcup
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