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29.01.2013 · Allgäu

Sicherheit steht für die Organisatoren des Skicross-Weltcups auf Grasgehren an erster Stelle

Die „Netz-Werker“ · Der Schock saß tief, als vor ungefähr einem Jahr der kanadische Skicrosser Nik Zoricic nach einem schweren Sturz in Grindelwald in der Schweiz ums Leben kam. Nach diesem tragischen Ereignis diskutierten Sportler und Funktionäre viel über neue Sicherheitsstandards bei dem spektakulären Hochgeschwindigkeit-Sport.

Am kommenden Wochenende findet auf Grasgehren nach 2011 der zweite Skicross-Weltcup statt – und die Organisatoren haben in puncto Sicherheit reagiert und viel verbessert. „Wir sind heuer noch mehr auf Sicherheit bedacht“, betont Michael Jäckle, 44 Jahre, aus Ofterschwang.

Der Sicherheitschef Ressort „Sport“ achtet zusammen mit seinem 15-köpfigen „Netz-Trupp“ darauf, dass alle Sportler, Helfer und Zuschauer die Strecke wieder gesund verlassen können. Seit Montag in der Früh um 8 Uhr sind Jäckle & Co. an der Bolgengratbahn im Einsatz. „Meine Leute sind immer da, wenn ich sie brauche. Sogar eine Woche vor dem Weltcup“, lobt Jäckle seine zahlreichen freiwillligen Helfer.  

Was wird für die Sicherheit der Skirennläufer und der Zuschauer getan?  

Netze 

Einer, der sich schon im Sommer Gedanken über die Sicherheit auf Grasgehren machen musste, war der  Vizepräsident des Organisationskomitees und Vorsitzende des Skiclubs Obermaiselstein, Berni Huber. Er installiertedamals eine zusätzliche Sicherung von 160 Metern des sogenannten „A-Netzes“, das fest im Boden verankert ist. „Das Ziel und die zwei schwierigsten Passagen der knapp 1000 Meter langen Strecke sind nun bestens geschützt“, versichert Huber.

Eine Reihe hinter den „A-Netzen“ folgen zwei Meter hohe Fangzäune rechts und links der Strecke. „Die etwa 60 bis 70 B-Netze werden an kritischen Stellen, zum Beispiel in scharfen Kurven, direkt in der Falllinie aufgebaut“, sagt Jäckle.  An manchen Stellen stehen auch mehrere B-Netze hintereinander.

„Das machen wir für den Fall, dass tatsächlich ein Skicrosser stürzt und aufgrund der hohen Geschwindigkeit im ersten Netz nicht aufgefangen wird“, betont Michael Jäckle, der auch beim alpinen Frauen-Weltcup in Ofterschwang schon mehrfach als Sicherheitschef auf der Piste fungierte. Auch während des Wettkampfes schaut der „Netz-Trupp“ nach dem Rechten. „Die Zäune müssen immer straff gespannt und schneefrei sein. Defekte Netze werden sofort ausgetauscht“, versichert der 44-Jährige. 

Airfence 

Als Dämpfung für feststehende Hindernisse wie beispielsweise Bäume,Fernsehtürme oder Werbebanden, werden im Zielraum sowie auf der Streckesogenannte „Airfences“ installiert. „Diese mit Luft gefüllten Quader sind wie Stoßdämpfer - ein großes Luftkissen“, sagt Jäckle. Auch Berni Huber ist vom „Airfence“ überzeugt: „Sie haben sich schon mehrfach bewährt. Gefährliche Passagen auf der Strecke oder auch im Zielraum, die schon durch Netze gesichert sind, erhaltendurch die Luftpolster zusätzliche Sicherheit.“

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Artikelinfos
Autorros
Veröffentlichung29.01.2013
Aktualisierung17.04.2013 09:05
OrtAllgäu
Schlagwörterskicross, weltcup, sicherheit
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