
Das Lied war wieder das meistgespielte in der Allgäu-Halle beim 3:0 (25:20, 25:17, 25:20)-Sieg der Zweitliga-Volleyballerinnen des Allgäu-Teams Sonthofen vor 500 Zuschauern gegen den MTV Stuttgart II. Deshalb wurde das Kraftpaket im Sonthofer Team auch vom Stuttgarter Trainer Daniel Riedl zur besten Spielerin bei den Gastgeberinnen gewählt.
Die Sonthoferinnen zeigten bis auf wenige Ausnahmen keine Schwächen und waren auf allen Positionen besser besetzt. Zuspielerin Hana Vobrová servierte ihren Kolleginnen präzise und variabel die Bälle. Die Tschechin hat sich zu einem wichtigen Baustein in einer übers Kollektiv funktionierenden Mannschaft entwickelt.
Und neben Tamara Zeller sammelten wieder die Angreiferinnen Oksana Roppel, Sina Kostorz, Kerstin Schenke, Anika Brinkmann und Barbora Purchartová fleißig Punkte. Zu einer festen Größe hat sich Libera Frauke Formazin in der Abwehr entwickelt.
Deshalb gab es auch von Coach Nikolaj Roppel viel Lob nach der starken Leistung und dem dritten Heimspielsieg in Folge. „Das Team hat sehr diszipliniert und konstant gespielt“, lautete Roppels Resümee. „Ich freue mich, dass die gute Trainingsarbeit jetzt auf dem Spielfeld umgesetzt wird.“
Abstimmung wird immer besser
Besonders Mittelblockerin Barbora Purchatová steigert sich von Spiel zu Spiel. Die Abstimmung mit Chefstrategin Hana Vobrová klappt immer besser. Und auch Neuzugang Anika Brinkmann, die ihr zweites Match für Sonthofen bestritt, „entwickelt sich mit ihrer Erfahrung zu einer Leistungsträgerin“, lässt Coach Roppel wissen.
„Wir sind so stark, dass wir jedes Team der Liga schlagen können“, sagt Libera Frauke Formazin selbstbewusst. Auf Tamara Zeller müssen die Sonthoferinnen allerdings verzichten. Sie wird morgen am Knöchel operiert und fällt bis zum Ende der Saison aus. Das „Hammer-Lied“ gibt es erst wieder in der neuen Spielrunde in der Allgäu-Halle.