
Den TSV-Express brachte wieder ein Mal der junge Chris Kraemer ins Rollen. Er ließ seinen gleichaltrigen Kontrahenten keine Chance und siegte technisch überlegen (4:0). Durch den Stilartwechsel zur Rückrunde tauschte Mihaly Szabo die Gewichtsklasse mit seinem Landsmann György Rizmajer und trat bis 120 kg Freistil gegen den ungemütlichen Patrick Schwendemann an.
Lange sah es nach einem engen Kampf aus, doch in Runde vier legte der Ungar den Freiburger auf beide Schultern. Positiv überraschte auch Tizian Reggel im ungeliebten Freistil. Gegen Bislan Israpilov gelangen ihm zwei herrliche Überstürzer, die ihm einen Rundengewinn brachten (1:3). Danach kam es zu einem Ringkampfleckerbissen zwischen György Rizmajer und dem amtierenden Deutschen Juniorenmeister und Fünften der Junioren-WM Peter Öhler.
In einem wahren Mattenkrimi zog „Schorschi“ nach fünf hart umkämpften Runden den Kürzeren (2:3). Ebenfalls hart umkämpft war der Kampf zwischen Max Goßner und Reinhold Kratz. Goßner konnte seinen sonst bärenstarken Bodenkampf nicht durchsetzten und verlor. Somit stand es zur Pause 11:9 für die Ostallgäuer.
Christian Stühle wehrte sich gegen den Deutschen Juniorenmeister Lukas Schöffler vehement, konnte aber eine hohe Niederlage nicht vermeiden. Wieder in Führung brachte den TSV Shenol Ali Ahmed gegen den ebenfalls amtierenden Deutschen Juniorenmeister Urs Geßler. In nichts nach stand ihm Michael Heiß, dem gegen Igor Maier am Ende fast noch ein Überlegenheitssieg gelang. Dennoch war der Kampf noch offen und die beiden Schlussringer Philipp Heiß und Steve Masuch hatten die Aufgabe, zumindest einen Sieg zu holen.
Heiß ging gegen den Deutschen Juniorenmeister Florian Neumaier stark angeschlagen in den Kampf. Dennoch verbuchte „Pippo“ eine Runde und somit durfte sich Masuch sogar eine knappe Niederlage leisten. Allerdings ließ das Freistilass Tobias Ketterer nicht den Hauch einer Chance und siege technisch überlegen. Am Ende stand ein ungefährdetes 22:16 fest. „Diese Saison haben wir wirklich eine sehr ausgeglichene Mannschaft, in der jeder für jeden kämpft. Heute haben wir das wieder ein Mal gezeigt“, so der stolze Trainer Bernhard Hofmann.
Am morgigen Allerheiligen ist der TSV Benningen zu Gast in Westendorf. Der Tabellenführer hat bis jetzt noch keinen Kampf verloren und zuletzt auch gegen den Zweiten, SV Triberg, klar gewonnen. Es wird spannend sein, wie sich das junge Team von Chefcoach Hofmann gegen den Aufstiegsaspiranten schlägt. Anpfiff ist bereits um 15. Uhr im Bürgerhaus Alpenblick. Um 13. Uhr bestreitet die Landesligamannschaft den Vorkampf gegen den TV Geiselhöring.