Einfach hatten es die Raupenfahrer der Fellhornbahn und die fünfköpfige Mannschaft des Fellhornparks heuer nicht, ihr Werk zu vollenden. Mehrmals wurde der Park unter einer meterhohen Schneedecke begraben und musste wieder komplett ausgeschaufelt werden. Mit den Schneemassen hat man aus dem Vollen geschöpft, und so entstand unterhalb der Mittelstation ein Freestyle-Areal, das den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.
Snowboardprofi und Erbauer des Fellhornparks, Friedl May, ist stolz auf das, was sein Team in den letzten Wochen geschaffen hat: „Soweit ich mich erinnern kann, gab es am Fellhorn nie so viele unterschiedliche Hindernisse, und das sehr positive Feedback bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
Dem Bau vorangegangen sind monatelange Planungen, denn das Parkdesign wurde heuer komplett überarbeitet. Zielsetzung war, dass in puncto Sicherheit und Vielseitigkeit alle Anforderungen an einen modernen Snowpark erfüllt sind. Einsteiger und Profis sollten passende Bedingungen vorfinden. Im Moment stehen Freeskiern und Snowboardern sieben Fahrbahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Neu sind etwa die Kickerlinie und die „Jib-Air-Line“ mit Hindernissen, die sich genauso für Sprünge wie fürs Gleiten eignen. Außerdem neu ist die „Easy-Jib-Line“, die Anfängern den Einstieg in den Freestylesport erleichtern soll.
Marketingleiter Jörn Homburg von den Bergbahnen Oberstdorf/Kleinwalsertal ist zufrieden mit der Entwicklung der Infrastruktur: „Mit dem Almdudler Fellhornpark, dem Crystal Grund Snowpark Kleinwalsertal und der neuen Superpipe am Nebelhorn bieten wir dem jungen Publikum ein abwechslungsreiches Angebot an modernen Sportstätten. Wir haben schon früh begonnen, die neuen Spielarten des Wintersports zu fördern und werden auch in Zukunft in Freestyle investieren.“ (nbh)
Den Parkplan vom Fellhornpark gibt es unter: www.das-hoechste.com